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Aus der Stadt Jens Wackerhagen läuft für eine gute Pflege
Hannover Aus der Stadt Jens Wackerhagen läuft für eine gute Pflege
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16:22 12.03.2019
Jens Wackerhagen will gegen den Fachkräftemangel in der Pflege anlaufen. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Er macht sich wieder auf den Weg: Der hannoversche OP-Pfleger und Extremsportler Jens Wackerhagen bereitet sich auf seinen nächsten außergewöhnlichen Fußmarsch vor. Dieses Mal will er die 302 Kilometer lange Strecke von Berlin nach Hannover zurücklegen – binnen 52 Stunden. Auf diese Weise will der Diakovere-Mitarbeiter für eine besser Pflege eintreten. Der Zeitpunkt ist mit Bedacht gewählt: Vom 14. bis zum 16. März trifft sich die bundesweite Branche beim Deutschen Pflegetag in Berlin – von dort aus wird Wackerhagen den Heimweg nach Hannover antreten. Seine Tour führt ihn über Potsdam, Brandenburg, Magdeburg, Helmstedt, Braunschweig, Peine und Lehrte bis zu seiner Arbeitsstelle im Henriettenstift an der Marienstraße.

Extremsportler Wackerhagen sammelt seit Jahren Spenden

Seit mehreren Jahren sammelt Wackerhagen mit Extremläufen Sponsoren- und Spendengelder, um Operationen für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zu finanzieren. Diesem guten Zweck kommen über den Diakovere-Lukas-Fonds auch bei dem aktuellen Lauf alle Erlöse zu. Das zentrale Ziel ist aber dieses Mal, eine Plattform für die Pflege zu schaffen: „Ich laufe, damit es für uns gemeinsam in der Pflege besser läuft“, sagt der 40-Jährige. Er ruft andere Fachkräfte aus der Pflege auf, unterwegs an der Strecke zu stehen oder ihn ein paar Kilometer zu begleiten.

Veranstalter des Pflegetages ist die Schlütersche Verlagsgesellschaft aus Hannover. Geschäftsführer Lutz Bandte übergibt Wackerhagen bei der Eröffnung des Kongresses in Berlin den Staffelstab. Läuft alles nach Plan, überquert dieser am 16. März die Ziellinie in Hannover – vermutlich zwischen 15 und 18 Uhr, vielleicht auch später. Um die Strecke in der vorgegebenen Zeit zu schaffen, kann er unterwegs kaum schlafen. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: „Ich bin noch nie eine Strecke mit solch einem hohen Asphaltanteil gelaufen. Das wird für meine Muskulatur und vor allem meinen Kopf eine harte Aufgabe werden.“

Hilfsprojekte über Hunderte Kilometer

Bereits dreimal hat Wackerhagen eines der härtesten Winter-Ultrarennen Europas absolviert: das Montane Spine Race über 430 Kilometer im englischen Edale. 2015 rief er das Hilfsprojekt #jensrennt ins Leben. Interessierte können die Wegstrecke ab dem 14. März auf facebook.com/schluetersche und twitter.com/schluetersche mitverfolgen.

Von Juliane Kaune

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