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Aus der Stadt Leibniz-Uni und MHH wollen Elite werden
Hannover Aus der Stadt Leibniz-Uni und MHH wollen Elite werden
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00:22 29.03.2019
Uni und MHH treten gemeinsam an. Quelle: Collage Dillenberg/Steiner
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Hannover

Es wird spannend für die Leibniz-Universität und die Medizinische Hochschule (MHH): In dieser Woche werden wesentliche Weichen auf dem Weg zu einem Exzellenzverbund der beiden hannoverschen Hochschulen gestellt. Am Mittwoch und Donnerstag sind nach HAZ-Informationen 16 internationale Gutachter an Uni und MHH unterwegs, um Forschungsprojekte der Wissenschaftler in den Blick zu nehmen und ein zukunftsweisendes Konzept für die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen zu bewerten. Die Erkenntnisse, die die Experten mitnehmen, fließen grundlegend in die Entscheidung darüber ein, ob Uni und MHH sich im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder einen Spitzenplatz in der deutschen Hochschullandschaft sichern können.

Leibniz-Uni und MHH treten im Exzellenzwettbewerb an

Die Gutachter arbeiten im Auftrag des bundesweiten Wissenschaftsrats. Nach Informationen der HAZ sind sie in mehreren Instituten der Uni und im Niedersächsischen Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) zu Gast. Dort arbeiten Forscher von Uni und MHH an innovativen biomedizinischen Implantaten – es ist ein gutes Beispiel für die Kooperation beider Einrichtungen. Bereits im September vergangenen Jahres hatte Uni-Präsident Volker Epping angekündigt, die zentralen Themen in der Bewerbung um den Exzellenzverbund würden Gesundheit und Technologie sein, die unter einer „Dachmarke“ präsentiert werden sollten. Genauere Inhalte gibt die Uni noch nicht preis, um die Konkurrenz nicht neugierig zu machen.

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Elf Plätze – 19 Kandidaten

Schließlich sind im bundesweiten Wettbewerb der Hochschulen nur elf Spitzenplätze zu vergeben – und es gibt 19 Kandidaten. Neben MHH und Uni treten nur noch zwei Berliner Hochschulen gemeinsam an, die anderen sind Einzelbewerber. Am 19. Juli fällt die finale Entscheidung. Sollten die Hannoveraner erfolgreich sein, können sie mit Summen zwischen 15 und 28 Millionen Euro pro Jahr rechnen. „Wir sind sehr gut vorbereitet“, sagt Uni-Sprecherin Mechtild von Münchhausen, die sich nicht in die Karten gucken lassen will. Nach HAZ-Informationen war bei der Probe für die Vorträge, die die Forscher vor den Gutachtern halten, auch Oberbürgermeister Stefan Schostok dabei.

Von Juliane Kaune