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Aus der Stadt Nicola Beer fordert am Kröpcke ein schnelleres Europa
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FDP: Spitzenandidatin Nicola Beer macht Europawahlkampf in Hannover

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00:17 20.05.2019
Nicola Beer, Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl 2019, spricht am Kröpcke im Rahmen ihrer Wahlkampfveranstaltung. Quelle: Moritz Frankenberg
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Hannover

Europa soll flexibler, schneller und moderner werden. Das hat die Spitzenkandidatin der FDP für die EU-Parlamentswahlen (Sonntag, 26. Mai) am Freitag bei ihrer Rede am Kröpcke gefordert. „Brüssel ist träge und liefert nicht mehr“, sagte die 49-Jährige vor gut 250 Zuhörern. Ein Bündnis aus Europas Liberalen, zu denen sie unter anderem den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und die Dänin Margrete Vestager zählt, soll das Gebilde entschlacken und Bürokratie abbauen. So solle der „Wanderzirkus“ der Parlamentarier zwischen Brüssel und Straßburg beendet und zentralisiert werden. Das Parlament selbst solle gestärkt und mit einem Initiativrecht ausgestattet werden, um dem Rat und der Kommission Druck zu machen.

Europa ist Kontinent der Bildung“

Den Klimawandel wollen die Liberalen mit der Ausweitung des Zertifikatehandels bekämpfen: „Wir müssen dem Kohlenstoffausstoß ein Preisschild umhängen“, sagte Beer. Auch der Bildung, ein weiteres Kernthema der FDP im Wahlkampf, möchte sie einen europäischen Stempel aufdrücken. Warum, fragte sie, sollen schulische Auslandsaufenthalte und Austauschmöglichkeiten nur Gymnasiasten vorbehalten sein. Künftig sollen auch Schüler anderer Schulformen sowie Auszubildende diese Möglichkeit haben: „Europa ist Kontinent der Bildung. Es muss möglich sein, dass auch ein Azubi aus Deutschland mal bei einem Bäcker in Rumänien arbeitet“, so Beer. Europa solle sich von der Wirtschaftsunion zur Wertegemeinschaft weiterentwickeln.

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Bevor am 26. Mai in Deutschland über die künftige Zusammensetzung des Europaparlaments abgestimmt wird, machen zahlreiche Politiker Wahlkampf in Hannover. Die Spitzenkandidatin der FDP, Nicola Beer, hat am Freitag ihre Idee von einem modernen Europa vorgestellt.

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Von Manuel Behrens

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