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Aus der Stadt Bezirksbürgermeister will Sportbad in Hauptbahnhof verlegen
Hannover Aus der Stadt Bezirksbürgermeister will Sportbad in Hauptbahnhof verlegen
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00:22 14.10.2018
Das Fössebad soll ein 50-Meter-Becken bekommen. Quelle: Christian Behrens
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Hannover

Im Konflikt um den Neubau des Fössebads in Limmer macht sich Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube für eine familienfreundliche Ausrichtung stark. Zugleich kritisiert er, dass der Stadtsportbund (SSB) und der Wassersportverein Waspo 98 ein Sportbad mit mindestens 500 Tribünenplätzen fordern. „Wer die Spiele des benachbarten Rugby-Vereins Victoria besucht, sieht, welche Grenzen der Besucherzahl hier innerhalb des Wohngebiets schon heute aufgrund der Rahmenbedingungen bestehen und nicht weiter überschritten werden können“, sagt Grube. Ein Sportbad, das viele Zuschauer fasst, solle besser in verkehrsgünstiger Lage entstehen, etwa an einem Schnellweg oder „in den Umbau des Hauptbahnhofs integriert werden“.

Die Stadtverwaltung plant in Limmer eine neue Schwimmhalle mit einem 50-Meter-Becken. Zudem soll eine Tribüne mit 250 Plätzen errichtet werden. SSB und Waspo meinen, dass mindestens die doppelte Anzahl Zuschauerplätze erforderlich ist, um größere Wettkämpfe im Wasserball und im Schwimmen auszutragen. Der Neubau kostet rund 20 Millionen Euro. Das neue Bad soll neben der alten Halle errichtet werden, danach wird das alte Bad abgerissen. Ein Freibad ist nicht vorgesehen.

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Die Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer schlagen vor, auf den Bau einer Tribüne zu verzichten. „Für den Betrag von 1,5 Millionen Euro für eine Tribüne mit 500 Plätzen können wir auch ein Freibad bauen“, sagt der Grünen-Fraktionschef im Bezirksrat Daniel Gardemin. Man könne später noch überlegen, ob ein Tribüne gebraucht werde.

Von Andreas Schinkel

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