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Aus der Stadt Landesschülerrat unterstützt Klima-Proteste
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Fridays for Future: Landesschülerrat unterstützt Klima-Proteste

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15:52 17.09.2019
„Wenn Schüler für eine Zukunft auf einer heilen Erde demonstrieren, dann können wir als ihre Vertreter nicht länger schweigend die Füße stillhalten“: Der Landesschülerrat unterstützt die Demonstrationen von Fridays for Future. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Der Landesschülerrat unterstützt die Fridays-for-Future-Aktivisten, die am Montag im Umweltausschuss Hannover ihre Forderungen vorgestellt haben und für diesen Freitag zu einem großen Klimastreiktag nach Hannover einladen. „Wenn Schüler für eine Zukunft auf einer heilen Erde demonstrieren, dann können wir als ihre Vertreter nicht länger schweigend die Füße stillhalten“, sagt Rieke Bruns, Vertreterin der Realschulen im Bezirk Osnabrück. Natürlich könne der Landesschülerrat nicht explizit dazu aufrufen, während der Schulzeit zu demonstrieren. Dennoch begrüßten es die Ratsmitglieder sehr, wenn sich Schüler politisch engagierten und ihre Anliegen zum Ausdruck brächten.

Klimawandel in die Lehrpläne aufnehmen“

Fridays-for-Future-Kundgebung vor der Oper. Quelle: Samantha Franson

Als positives Beispiel nennt der Landesschülerrat die Kooperative Gesamtschule (KGS) Hemmingen, die am Freitag gemeinsam mit Natur- und Umweltschutzorganisationen einen „Klima-Aktionstag“ macht. Während die jüngeren Jahrgänge sich über die Klimakrise und vor allem mögliche Auswege informieren, werden die Älteren lokale Klimaschutzinitiativen kennenlernen und konkrete Lösungen diskutieren.

Photovoltaikanlagen auf Schulgebäude

Niels Muck, Vertreter der Berufsbildenden Schulen im Bezirk Osnabrück, sagt, es müsse überprüft werden, was an den einzelnen Schulen praktisch für den Klimaschutz getan werden kann. Auf Schuldächern könnten zum Beispiel Photovoltaikanlagen errichtet werden.

Caterer sollten außerdem in den Mensen stärker auf regionale und saisonale Zutaten zurückgreifen. findet Muck. Die Betreiber sollten verstärkt auf tierproduktarme Speisen gesetzt werden. „Exzessiver Fleischkonsum ist weder gesund noch nachhaltig und somit langfristig nicht tragbar.“

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