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Hannover Aus der Stadt

Fridays gegen Altersarmut: Umstrittene Gruppierung demonstriert in Hannovers Innenstadt

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19:29 24.01.2020
Die Teilnehmer der Demonstration gegen Altersarmut hatten sich gegen 17 Uhr am Kröpcke versammelt. Quelle: Michael Wallmüller
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Hannover

Rund 100 Menschen hatten sich am Freitagabend in Hannovers Innenstadt versammelt. Die Gruppierung Fridays gegen Altersarmut hatte zu einer Mahnwache am Kröpcke aufgerufen. Diese Organisation gilt als umstritten, weil die Gruppe, die bundesweit agiert, immer wieder auch politisch extrem rechts außen stehende Menschen anzieht.

Die Rechte und Hagida unterstützen Mahnwache

Den Aufruf zur Mahnwache in Hannover hatte unter anderem die rechtsextreme Partei Die Rechte und die islamfeindliche Bewegung Hagida unterstützt. Deshalb hatten sich einige Gegendemonstranten aus der linksextremen Szene vor Ort eingefunden, um gegen Fridays gegen Altersarmut zu protestieren. Einer der Gegendemonstranten wurde von einem Teilnehmer der Anti-Altersarmut-Proteste geschubst. Die Polizei ging dazwischen und nahm die Personalien des Mannes auf. Nach HAZ-Informationen hatte der Angreifer Ende November auch an der NPD-Demonstration gegen Rundfunkgebühren in Hannover teilgenommen. Zudem befanden sich unter den Teilnehmern der Mahnwache auch AfD-Politiker und Anhänger von Hagida.

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Die Organisatorin der Mahnwache gegen Altersarmut, Clarissa Kriegereit, hatte sich vor dem Beginn der Veranstaltung gegenüber Journalisten von allen rechtsextremen Ansichten distanziert. „Wir sind keine rechte Gruppe, ich bin nicht Mitglied der AfD, wir dulden heute Abend hier keine politischen Statements“, sagte sie der HAZ. Sie wolle gemeinsam mit anderen auf die drohende Altersarmut hinweisen. „Wenn jemand meint, das ausnützen zu müssen, schalten wir die Polizei ein“, sagte sie.

Von Tobias Morchner

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