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Aus der Stadt Erasmus-Projektwoche befasst sich mit Minimalismus
Hannover Aus der Stadt Erasmus-Projektwoche befasst sich mit Minimalismus
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15:15 04.04.2019
Wie geht Minimalismus? Die Goetheschule hat eine Projektwoche mit Austauschschülern aus Spanien, Tschechien und Frankreich veranstaltet - hier Schülerinnen aus Frankreich bei der Eröffnung in der Aula. Quelle: Tim Schaarschmidt
Limmer/Herrenhausen

Der spanische Schüler Dario (16) hat eine klare Meinung: „Minimalismus in der Musik ist gut, die Bands, die wenig Instrumente einsetzen, wie die Beatles, sind sehr erfolgreich.“ Der 16-Jährige aus Sevilla, nach eigenem Bekunden Fan der Kölner Band AnnenMayKantereit, macht auch selbst Musik, am liebsten minimalistisch. Auch Design bei Möbeln und Mode nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sei erfolgreich, ergänzt ein Mitschüler. Wer verzichte, auf Verpackungen, Fleisch oder andere Produkte aus der Massentierhaltung, erweise der Gesellschaft einen guten Dienst.

Eine Woche lang haben sich Austauschschüler aus Tschechien, Spanien und Frankreich zusammen mit 24 Jugendlichen der Goetheschule mit dem Thema Minimalismus beschäftigt. Sie machten Ausflüge zu einem Mastbetrieb, einem Ökohof, aber auch einem Schlachthof, versuchten ohne Verpackungen einzukaufen, kochten zusammen. „Das ist gelebte Völkerverständigung,“, sagt Lehrer Daniel Imhof. Gerade in Zeiten, in denen Europa auseinanderdrifte, seien Austauschprogramme wie dieses Erasmus+-Projekt, das über zwei Jahre mit insgesamt 50.000 Euro gefördert worden sei, besonders wichtig.

Umweltschutz verbindet - über Ländergrenzen hinweg

„Ich finde das Thema Minimalismus sehr interessant“, sagt Barbora (15) aus Tschechien, „wir müssen unbedingt weniger Müll produzieren.“ Neuntklässler Jona (14) stimmt ihr zu. Ihm gehe es auch darum, im Austausch andere Kulturen kennenzulernen, sagt er während der Eröffnungsveranstaltung in der Aula des Gymnasiums Limmer. Während ihrer Generalsanierung ist die Goetheschule nach Limmer ausgelagert.

Projektwochen finden im Zuge des Erasmus+-Programms nicht nur in Hannover, sondern auch in Tschechien, Spanien und Frankreich statt. Cecilie (17) möchte neben Minimalismus auch besser Englisch lernen. Und die 15-jährige Lara findet es wichtig, dass sich Jugendliche länderübergreifend engagieren: „Wenn uns alle ein Thema verbindet, die Sorge um unsere Umwelt, und wenn alle an einem Strang ziehen, dann kann man wirklich etwas verändern.“ Wie das geht, zeigen Jugendliche auf der ganzen Welt gerade bei ihren Fridays-for-Future-Demonstrationen. Mitte März hatten 3000.000 Schüler in Deutschland für eine andere Klimapolitik demonstriert, darunter 8000 in Hannover.

Von Saskia Döhner

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