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Aus der Stadt Zahl der Grippe-Fälle in der Region Hannover steigt weiter an
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Grippe: Immer mehr Fälle in der Region Hannover

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06:01 23.01.2020
Ein Arzt impft einen Patienten gegen Grippe. Quelle: Robert Guenther, dpa
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Hannover

In der Region Hannover steigt die Zahl der Menschen, die sich mit Grippeviren infiziert haben. Seit Jahresanfang sind dem Fachbereich Gesundheit der Region Hannover bis zum vergangenen Freitag 91 bestätigte Grippefälle gemeldet worden. Und in den ersten Tagen dieser Woche gab es bereits 16 neue Grippefälle. Da nicht bei jedem Erkrankungsfall ein Labornachweis veranlasst wird, liegen die tatsächlichen Zahlen weit höher, teilt die Pressestelle der Region Hannover mit „Wir empfehlen dringend, sich jetzt noch impfen zu lassen – und damit sich und andere zu schützen“, sagt der Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover, Mustafa Yilmaz. Die Influenza, die sogenannte echte Grippe, kann besonders für ältere und immunschwächere Menschen lebensbedrohlich sein. „Die größte Gefahr dabei sind Komplikationen wie schwere Lungen-, Hirnhaut- oder Herzmuskelentzündungen“, erläutert Yilmaz.

Krankenkassen bezahlen die Impfung

Die Influenza wird durch kleine kugelförmige Viren ausgelöst und verursacht jährlich Grippewellen in Deutschland, die meist von Jahresanfang bis etwa April dauern. Die Zusammensetzung des Impfstoffes wird jährlich aktualisiert. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Vierfachimpfung, die vor den vier häufigsten Influenza-Viren schützt. Einen hundertprozentigen Schutz vor Ansteckung bietet zwar auch der Vierfachimpfstoff nicht. Trotzdem ist eine Impfung sinnvoll, denn wenn Geimpfte erkranken, verläuft die Grippe meist milder. „Die Grippewelle läuft derzeit an in der Region Hannover, wir können nicht voraussagen, wie sie sich entwickelt, aber je mehr Menschen gegen Grippe geimpft sind, umso schlechter können sich die Grippeviren ausbreiten“, sagt Yilmaz.

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Typische Hinweise auf eine Influenzavirusinfektion sind der plötzliche Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen. Risikogruppen sollten bereits bei ersten Anzeichen ihren Hausarzt aufsuchen. Aber auch alle anderen Menschen sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sich Symptome wie starke Schmerzen oder hohes Fieber einstellen.

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Von Mathias Klein

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