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Aus der Stadt Nur vereinzelt Kritik am Verschwinden der Kreidetafeln
Hannover Aus der Stadt Nur vereinzelt Kritik am Verschwinden der Kreidetafeln
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00:21 21.03.2019
Bald ein Bild aus der Vergangenheit? Kreidetafeln verschwinden aus Hannovers Schulen. Quelle: Frank Pleuel/dpa
Hannover

Nach Angaben der Stadt gibt es von Grundschulen nur vereinzelt Kritik daran, dass in Klassenzimmern, in denen interaktive Whiteboards hängen, die Kreidetafeln abmontiert werden. Im Gegensatz zu den früheren Smartboards könnte auf den neuen digitalen Tafeln auch mit einem Stift geschrieben werden, sagte eine Sprecherin am Montag. Schüler und Lehrer könnten sie flexibel mit und ohne Beamer benutzen und beschrieben. Frank Post von der Grundschule Fuhsestraße berichtet etwa, dass die Lehrer gern die neue Technik nutzen, wenn die Tafeln denn funktionierten. Dies sei aber keine Frage der Lehrkräfte, sondern der technischen Ausstattung wie WLAN-Anbindung. Hier wäre eine Schulassistenz wünschenswert, also eine Art ständiger IT-Berater für die Schulen.

Pilotschulen haben keine Kreidetafeln mehr

An wie vielen Schulen in Hannover inzwischen die Kreidetafeln abgeschafft sind, weiß die Stadt nicht, zumal auch einige Schulen selbstständig Whiteboards angeschafft haben. Zumindest an allen sechs Schulen, die beim Pilotprojekt der Stadt zum digitalen Lernen mitmachen, gibt es keine grünen Kreidetafeln mehr. Das sind die Integrierte Gesamtschule Linden, die Käthe-Kollwitz-Schule, die Gerhart-Hauptmann-Realschule, die Humboldtschule, die Helene-Lange-Schule und die Egestorffschule. Der Kreidestaub schade den digitalen Geräten tatsächlich, das hätten im Zuge des Pilotprojekts auch Fachfirmen bestätigt, heißt es.

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