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Aus der Stadt So hat Hannover seine Kioske gefeiert
Hannover Aus der Stadt

HAZ-Aktion Kiosktag: So feiert Hannover seine Kioske

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11:56 04.08.2019
Das Finale und gleichzeitig der Höhepunkt des Kiosktages fand an der Probierbude in Linden-Nord statt. Quelle: Samantha Franson
Hannover

Zum zweiten Mal hat die HAZ in Zusammenarbeit mit starken Partnern, darunter die Gilde-Brauerei, den Kiosktag in Hannover organisiert. Die Idee: Die Teilnehmer wollten ein Zeichen setzen für die Kioskkultur – und auf Probleme durch steigende Mieten und den Konkurrenzdruck durch Supermärkte hinweisen. Betreiber und Künstler baten am Sonnabend zwischen 14 und 21 Uhr zu Kleinkunst, Ausstellungen und Konzerten. Die meisten der etwa 25 Angebote waren kostenlos. Hier lesen Sie, wie der Kiosktag verlaufen ist.

Popmusik gegen Regenschauer

Die Band Flocht trotzte dem Regen und spielte in Linden-Nord am Pfarrlandplatz. Quelle: Jan Sedelies

Im vergangenen Jahr wurde es am Pfarrlandplatz in Linden zum Kiosktag sehr, sehr voll. Die Band Liedfett sorgte für 1000 Besucher am kleinen Kiosk und für eine ausgelassene Party. In diesem Jahr ging es am Kiosk von Marco Winkler etwas ruhiger zu. Das Trio Flocht aus Hannover sorgte für eingängige Pophymnen samt Songwriter-Anleihen und Rock-‘n‘-Roll-Momenten. Das Wetter spielte zu Beginn des Konzerts leider nicht mit. Es regnete in Strömen. Die Musiker mussten ihre Instrumente mit Plastikbeuteln schützen. „Unsere Setlist hat gerade vier Lieder verloren – ich kann sie nicht mehr lesen“, sagte Schlagzeugerin Marie von Borstel. Das Konzert funktionierte dann doch. Die Band coverte sogar den Ace Of Base-Klassiker „All That She Wants“ – ganz ohne Regen.

Mit dem Segway zum Kiosk

Eine Gruppe besuchte die Kioske mit einer Segway-Tour und trotzte dem Regen. Quelle: Holger Wohllebe

Holger Wohllebe ist Geschäftsführer des hannoverschen Segway-Anbieters „6-way Segway“ und lud zum Kiosktag zu einer Segway-Kiosk-Tour. Die Teilnehmer besuchten Sänger Lukas Dolphin und den Rohmeyer-Kiosk, bevor es richtig regnete. Also zogen sich die Teilnehmer Regencapes über und setzten die Reise fort. Die Unkostenbeiträge werden von Wohllebe an den Verein „Business for Kids“ gespendet.

Indierock zum Flaschenbier

Die Band Lieber Herr Meier sorgte in der Calenberger Neustadt für Tanzeinlagen. Quelle: Jan Sedelies

Die Band Lieber Herr Meier sorgte am Flacon Kiosk in der Calenberger Neustadt für einen großen Besucherzuspruch. Präsentiert von der Brauerei Herrenhausen spielte sie Indierock, Tanzeinlagen inklusive. Der Regen hatte sich kurz vor dem Konzert verzogen. Die Kioskbetreiber hatten reichlich zu tun, die Besucher mit Kaltgetränken auszustatten.

Ein Punkkonzert direkt am Kiosk

Die Band ohne Anspruch singt an und auf einer Tischtennisplatte am Kiosk in der Ottenstraße. Quelle: Jan Sedelies

Die Musiker der Band ohne Anspruch stehen für Punkrock mit direkten Ansagen. Und so stimmt Sänger Olli Bockmist am Kiosk an der Ottenstraße direkt das Lied „Keine Klimaanlage für Nazis“ an – und die Besucher stimmen gern mit ein. Die Musiker haben dafür ihre Instrumente zum Teil auf einer Tischtennisanlage aufgebaut. Ein echtes Schlagzeug fehlt. Man spielt akustisch. Der Stimmung schadet es nicht. Viele Besucher wippen mit. Und selbst die Kinder der Musiker feiern das spontane Konzert am Stammkiosk.

Kinderfest trotzt dem Regen

Zauberer Knaebel zeigte Kindern am Kiosk Rohmeyer Tricks. Quelle: Jan Sedelies

Beim Kiosk Rohmeyer an der Jordanstraße hatte man in diesem Jahr direkt vorgesorgt, falls es regnen sollte. Ein großer Pavillon schützte die vielen Kinder, die zum Auftritt des Zauberers namens Knaebel gekommen waren. Er präsentierte beeindruckende optische Täuschungen und Ratespiele. Die Kinder spendeten reichlich Applaus. Als dann wirklich der Regen einsetzte, sang Künstler Keja Kinderlieder für mehr Sonne. „Ich kenne den Kiosk gut und dachte, ich kann etwas zum Programm beitragen“, sagte Zauberer Knaebel.

Der Sänger Keja gab direkt am Kiosk ein Konzert und sang Kinderlieder und eigene Rockkompositionen. Quelle: Jan Sedelies

Später spielte Sänger Keja eigene Rockkompositionen zum Nachbarschaftsfest am Kiosk. Der Künstler hatte schon im vergangenen Jahr an gleicher Stelle spontan ein Konzert gegeben.

Ein Gesangstalent zur Brause

Sänger Lukas Dolphin (li.) trifft an der Brausebude Musikexperte Jens Dreiser. Quelle: Jan Sedelies

Eine Straßenbahn rauscht an der Brausebude in Döhren vorbei. Sänger Lukas Dolphin stört es nicht. Seine markante hohe Stimme erreicht die Besucher des Brausekiosk trotzdem. Sie lauschen in Liegestühlen dem Konzert und probieren immer wieder neue Sorten von Lakritz bis Birne aus. Der ehemalige Musikchef von Radio Leinehertz, Jens Dreiser, ist begeistert: „Ich halte Lukas Dolphin für eines der größten Gesangstalente der Stadt.“

Eine Vernissage und Eis zum Auftakt

Olli Mueller lädt mit Kioskbetreiberin Concetta Canat auf ein Eis ein. Quelle: Jan Sedelies

Den Auftakt des zweiten HAZ-Kiosktags übernimmt der Künstler Olli Mueller mit der Vernissage einer Fotoausstellung in der Oststadt. Der Fotograf ist 1993 in Hannover geboren und hat sich auf Fotoreportagen spezialisiert. Er begleitete Rennsportler wie Maximilian Günther und David Kolkmann und hielt als Reisereporter Bilder von den Azoren, Kanaren und der Karibik fest. Für den FC St. Pauli begleitete Olli Mueller Trainer, Physiotherapeuten und Scouts und schaute hinter die Kulissen des Nachwuchsleistungszentrums. Einige dieser Bilder stellt er nun am Kiosk an der Hallerstraße 7 aus.

Olli Mueller zeigt den Gästen seine Ausstellung. Quelle: Jan Sedelies

Der Kiosk wird seit 36 Jahren vom gleichen Pächter betrieben, von Hayri und Concetta Canat. „Wir betreiben den Kiosk sehr gern“, sagte Concetta Canat. Hayri Canat kann sich noch gut an den jungen Künstler erinnern. Mueller habe immer Capri-Eis gewollt. Aus diesem Grund verteilt Mueller nun Capri-Eis unter den Vernissage-Gästen. „Meine Erwartungen sind schon jetzt übertroffen“, sagte Mueller.

Kuchen und Cocktails für Kioskbesucher

Kiosk am Maschsee -Nordufer: Vincent Weidig und Stefan Herzlieb (rechts) bei der Eröffnung. Quelle: Rainer Dröse

In Hannover gibt es zahlreiche Kioskbetreiber, die am Kiosktag auf besondere kulinarische Angebote setzen. So bot der Kiosk Neue Bult in Langenhagen am Hoppegartenring schon seit 6 Uhr Kuchen und Kekse an. Stefan Herzlieb und Vincent Weidig vom Kiosk am Maschsee-Nordufer kredenzten zum Maschseefest nur am Sonnabend einen Kiosk-Cocktail – ein Gin wird mit Rosenlimonade kombiniert. Dazu gibt es kleine bunte Tüten.

Klavierklänge am Maschsee

Matthias Wessolowski sorgt für Klavierklänge am Piratengarten. Quelle: Jan Sedelies

Der Betreiber des See-Kiosk am Piratengarten am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 81, Matthias Wessolowski, bietet eine Jakobsmuschelschale. Die bekommt jeder Besucher, der auf einem Piano vor Ort ein Sommer- oder Seelied spielt. „Ich gebe auch gern den Animateur und spiele selbst ein paar Lieder“, sagte Wessolowski – und überzeugte direkt. Die Zuhörer spendeten reichlich Applaus.

Der Film zum Kiosktag

Ausschnitt aus dem NDR-Film: Lena Lobers (li.) arbeitet im Kiosk an der Ungerstraße. Quelle: NDR

Zum Kiosktag zeigt das Apollo-Kino um 19 Uhr den Film „7 Tage ... im Kiosk“. Die NDR-Autorinnen Lena Lobers und Carina Nickel haben dafür sieben Tage in einem Kiosk gearbeitet und daraus einen Film gemacht. Sie stehen mit Mehmet und Hicran Yildrim und dem zwölfjährigen Sohn Arda hinter der Kasse an der Ungerstraße, füllen Weinblätter und essen gemeinsam mit der Familie vor dem Laden zu Abend. Die 30-minütige Reportage gewährt einen liebevollen Einblick in die Lebenswelt einer Familie, die mit ihrem Kiosk die Menschen aus dem Viertel zusammenbringt und verbindet. Mehmet Yildrim und seine Frau Hicran betreiben den Laden in Linden seit mehr als 30 Jahren.

Vom HAZ-Forum zum zweiten Kiosktag

Die Idee zum Kiosktag entstand bei einer Diskussion zur Kioskkultur im Historischen Museum. Vorbild der Veranstaltung ist der Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet. Quelle: Samantha Franson

Die Idee zum Kiosktag entstand bei einem HAZ-Forum im März 2017 im Historischen Museum. Damals diskutierten Kioskbetreiber wie Onkel Olli und Sharu Atalan mit der Kulturwissenschaftlerin Anna Morawek unter dem Titel „Kioske im Wandel - Vom Zeitungslieferanten zum Stadtteilkümmerer“ über die Schwierigkeiten von Kiosken. „Wer bestehen will, muss sich spezialisieren“, sagte Onkel Olli damals, Betreiber des Bier-Kiosks „Onkel Olli’s“ nahe der Lutherkirche. Er führt zurzeit mehr als 200 Biersorten und 100 Brausen und organisiert jährlich ein kleines Stadtteilfest in der Nordstadt.

Nach der Diskussion entstand in der HAZ-Redaktion die Idee, die Kioske an einem Tag zu feiern – ähnlich wie der Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet. Die HAZ übernahm die Ansprache der Kioske und Künstler und koordinierte die einzelnen Veranstaltungen. Das Kulturbüro organisierte Ausstellungen, das Büro zur Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt baute einen Kiosk als Ideenschmiede für den Bewerbungsprozess. Und Unternehmen wie die Brauerei Herrenhausen luden zu einem Konzert direkt am Kiosk und setzten die Konzerte als eigene Veranstaltungsreihe fort. Immer dabei: das Portal Kioskguide von Tobias Jungnickel, das die Kioskszene in Hannover eng begleitet. Im zweiten Jahr sind noch mehr Kioske in der Planung dabei eingebunden gewesen.

In diesem Jahr setzten die Veranstalter, unterstützt von der Gilde Brauerei, auf kleine Lesungen und Konzerte. So spielte um 20 Uhr an der Probierbude an der Limmerstraße 105 die Band Kasimir Effekt. Kontrabassist Johannes Keller gibt zu: „Wir hatten auch eine Anfrage in Bayern zu spielen, aber wir haben uns an diesem besonderen Tag deutlich für Hannover entschieden. Denn was wäre die Stadt ohne ihre Kioske?“

Lesung am Kiosk

Direkt am Can-Zer-Kiosk in Linden-Nord trägt Günter Müller einen Text vor. Quelle: Jan Sedelies

Günter Müller ist völlig entspannt. Am Can-Zer-Kiosk hat er einen kleinen Verstärker aufgebaut und trägt seine Texte „Von Tante Emmas Laden zum Can-Zer-Kiosk“ vor und macht immer wieder eine Pause – die Straßenbahn fährt vorbei. Müller ist 75 Jahre alt, hat etliche Bücher und Hörspiele veröffentlicht und kennt noch den Gemüseladen, der vorher im Kiosk gewesen ist. Darum hat er entschieden, seine Texte auch genau am Kiosk vorzutragen. Die Zuhörer stört es nicht. Eine schöne Abwechslung am Nachmittag,

Diskussion zur Gerechtigkeit am Kiosk

Im Kiosk der Vielfalt wurde zum Thema Gerechtigkeit diskutiert. Quelle: Jan Sedelies

Im Kiosk der Vielfalt in der Südstadt ging es am Kiosktag nicht um Bier und Brause. Dort wurde über Gerechtigkeit diskutiert. Die Betreiber Bernd Bödecker und Barbara Blust luden zur Diskussion mit dem Titel: „Ist es gerecht, wenn Banker und Lagerarbeiter das Gleiche fürs Bier am Kiosk bezahlen?“ Etwa ein Dutzend Besucher diskutierte mit und kam immer wieder auf die besondere Kioskdichte in Hannover zu sprechen.

Eine Stadttour für Kopfhörer zum Thema Kioske

Rebekka Jakob, Sid Auffarth und Wolfgang Prauser (von links) vom Bürgerbüro Stadtentwicklung entwickeln immer wieder neue Stadtradtouren. Zum Kiosktag ist jetzt eine Audiotour zum Thema Kioske entstanden. Quelle: Conrad von Meding

Für Wolfgang Prauser und das Team des Bürgerbüro Stadtentwicklung ist es eine Punktladung geworden. Direkt zum Kiosktag ist die sogenannte Audio.Stadtradtour „Kioske in Hannover fertig geworden. Mit der App izi.travel können sich Interessierte auf eine Kiosktour voller Informationen begeben. An Kiosken wie dem Kiosk am Stephansplatz oder Onkel Ollis Kiosk in der Nordstadt können sie Halt machen und sich über Kopfhörer Interviews mit den Betreibern anhören. Die Produktion haben Stefanie Krebs und Christoph Isermann übernommen, Sprecherin ist Katrin Decker, die Fotos der einzelnen Stationen hat der Fotoklub Linden übernommen. Zur Finanzierung hat die Region Hannover und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz beigetragen. Dazu kamen viele private Spender. Zu hören ist die Tour auch im Netz hier.

Swing in der Altstadt

Anfang des Jahres eröffnete zwischen Landtag und Historischem Museum Hüseyin Erhan seinen Kiosk „Gottfried’s“. Wobei er seinen Laden eher als eine Mischung diverser Angebote versteht, als eine Art Branchenmix unter einem Dach. „Ein bisschen Tante-Emma-Laden, ein bisschen Souvenirs für Touristen“ und natürlich auch als klassischen Kiosk, bei dem es auch später am Abend Nudeln und Rotwein zu kaufen gibt. Am Sonnabend kam das Publikum auch vom nahen Flohmarkt, um am Holzmarkt das „Steinberg-Trio“ und deren eigenen Mix zu hören, entspannten Jazz und Singer/Songwriter-Stücke. Wer wollte, konnte sich im Laden eine Spezialität des Hauses kaufen: Cold Brew. Tatsächlich kalter Kaffee mit einem Eisstück und, zum Beispiel, Zitrone.

Tante Emma in der Altstadt bieten Maria Meyer, Hüseyin Erhan und Mine Erhan. Quelle: Samantha Franson

Süßes kommt per Lastenrad

Die Initiative Lust auf Fahrrad unterstützte die Kioskbesucher mit Süßigkeiten. Quelle: Jan Sedelies

Zur Stadtradtour passt auch das Engagement der Initiative Lust auf Fahrrad. Radfahrer wie Tim Gerstenberger und Stefanie Eichel verteilten an den einzelnen Kiosktag-Stationen bunte Tüten und kleine Süßigkeiten. Der Treibstoff soll Lust machen, die Kioske mit dem Rad zu besuchen.

❤️ Heute ist Hannoverscher Kiosktag 💙 Auch wir sind heute auf den Straßen von Hannover unterwegs. Passend zum Thema gibt...

Gepostet von Hannover - Lust auf Fahrrad am Samstag, 3. August 2019

Gereimtes in Linden

Unterm Sonnenschirm, am Bordstein und an zusammengewürfelten Tischen und Stühlen sitzt das Publikum von Autor Joe Fass. Der Ort: Das recht neue Café von Alten, gegenüber dem gleichnamigen Park in Linden und betrieben von Hutträger Lincoln Dyssell. Fass steht ein wenig geduckt unter einer Art Zeltdach und liest passend zum Kiosktag humorige Geschichten, natürlich sind es Loblieder auf das Lädchen an der Ecke, darunter auch Gereimtes: „Ganz hinten im Regal gibt es sicher noch Reval“. Derweil fahren bei schönem Wetter Mütter und Väter auf Lastenfahrrädern vorbei, nicht selten befüllt mit Kindern. Joe Fass, dessen Buch „Zartbitter/SatireSplitter3“ eben erschienen ist, bezieht seine Zuhörer mit ein. „Wenn alle Fragen offen“, liest er, könne man immer noch, Pause, auffordernde Zeichen ins Publikum, das nun versteht und ergänzt „auf den Kiosk hoffen“.

Joe Fass trägt in Linden Lyrik zum Kiosk vor. Quelle: Samantha Franson

Zum Abschluss halbe Liter

Der, jedenfalls offizielle, Abschluss des Kiosktages 2019, begann am Sonnabend um 20 Uhr. Limmerstraße 105, die „Probierbude“ von Inhaber Ngoc Duc Nguyen. Ums Eck spielte die Band Kasimir Effekt elektronische Rhythmen vor einem jungen Publikum. Außenbühne, kein Sänger, gelegentlich ist ein Lichteffekt zu sehen. Das bevorzugte Getränk der Zuhörer zum Sound aus Kontrabass und Synthesizer: Bier aus Halbliterflaschen. Die gab es praktischerweise in der Bude, wo Kunden vor lauter Zulauf nur schrittweise Einlass fanden.

Der Kiosktag soll auch im Jahr 2020 stattfinden.

Volles Haus beim Auftritt von „Kasimir Effekt“. Quelle: Samantha Franson

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Von Jan Sedelies und Gunnar Menkens

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