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Aus der Stadt OB-Kandidaten präsentieren sich beim Sprint-Wahlkampf
Hannover Aus der Stadt

HAZ-Aktion: OB-Kandidaten in Hannover präsentieren sich beim Sprint-Wahlkampf

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17:33 15.10.2019
Bei der „politischen Mittagspause“ stellen sich die Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl im Schnelldurchlauf vor – wie vor zwei Jahren zur Landtagswahl. Quelle: Samantha Franson
Hannover

Steile Forderungen, kleine Geschenke und anrührende Appelle zur Wahlbeteiligung – vor zwei Jahren feierte ein neues HAZ-Format zur Landtagswahl Premiere, das jetzt zur bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl in Hannover wieder auflebt: die „politische Mittagspause“. Direkt auf dem Kröpcke begeisterten und stritten Landespolitiker auf einer kleinen Bühne für ihre Standpunkte und Thesen. Die HAZ hatte Kandidaten aufgerufen, sich jeweils zwei Minuten lang Passanten und der Leserschaft zu präsentieren. Nun wird die kleine Bühne für große Reden erneut aufgebaut: Direkt auf dem Platz der Weltausstellung können Kandidaten für den Oberbürgermeisterposten am Sonnabend, 19. Oktober, jeweils vier Minuten lang für ihre Positionen werben. Los geht’s – passend zur Mittagszeit – um 12 Uhr.

Julian Klippert von der Partei Die Partei warb 2017 für die Auswilderung von Schredderküken. Quelle: Franson

Einige Kandidaten für den Oberbürgermeisterposten kennen das Format bereits. So forderte Julian Klippert von der Satirepartei Die Partei 2017, Schredderküken in der Stadt auszuwildern, und sorgte für Gelächter. Auch Jessica Kaußen (Die Linke) und Belit Onay (Grüne) beteiligten sich am Sprint-Wahlkampf. Klippert, der bei der OB-Wahl als Einzelbewerber antritt, Kaußen und Onay treffen nun auf den SPD-Kandidaten Marc Hansmann und den CDU-Kandidaten Eckhard Scholz. Auch der AfD-Kandidat Joachim Wundrak, Catharina Gutwerk (Die Partei), Adam Wolf (Piraten) und die unabhängigen Bewerber Iyabo Kaczmarek und Ruth Esther Gilmore sind am Sonnabend dabei.

Die Reihenfolge der Kandidaten wird gelost. Jessica Kaußen von der Linken kennt das Format schon. Quelle: Samantha Franson

Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt. Die Reihenfolge der Kandidaten wird gelost. Seine Zeit darf jeder Kandidat völlig selbstbestimmt nutzen: ob zur politischen Grundsatzrede oder zur Verteilung von Werbemitteln. Vorbild der Aktion ist der sogenannte Elevator Pitch, bei dem es darum geht, Projekte oder Ideen so schnell und gut vorzustellen, dass theoretisch die Dauer einer Aufzugfahrt ausreicht, um Investoren oder Wähler zu überzeugen. In der Gründerszene funktioniert das längst gut – und wie sich vor zwei Jahren in der Innenstadt zeigte: Auch für politische Ideen trägt das Konzept.

Lesen Sie dazu:

So war die Politische Mittagspause 2017.

Das sind die Bilder von der Politischen Mittagspause 2017.

Von Jan Sedelies

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