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Aus der Stadt Neuer Holzzaun ersetzt maroden Bretterverschlag beim Kinderhaus Spunk
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HAZ-Aktion: Sommereinsatz in Hannover-Nordstadt: Neuer Holzzaun ersetzt maroden Bretterverschlag beim Kinderhaus Spunkn

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17:22 07.09.2019
Gemeinsamer Einsatz für einen neuen Rückzugsort: Eltern, Kinder und Mitarbeiter trafen sich beim Kinderhaus Spunk. Quelle: Tim Schaarschmidt
Nordstadt

Als im ehemaligen Maschinenhaus auf dem Sprengelgelände ein Kinderhaus einziehen sollte, stellte man sich 1996 erst einmal die Namensfrage. Zu den Vorschlägen gehörten Chaos-Zentrale, Haus Sonnenschein und Kinde­rado. Am Ende setzte sich der Vorschlag Spunk – das Tollhaus – durch, ein Hinweis auf eine Wortschöpfung Pippi Langstrumpfs. Spunk bietet in der Trägerschaft des Vereins Spokusa Hortplätze sowie Spielangebote für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Aus der Zeit der Namensfindung stammt auch noch ein alter Bretterverschlag direkt am Haus. Dieser wurde nun im Vorfeld der Feierlichkeiten Kiez statt Kirmes gemeinsam durch einen neuen Zaun ersetzt.

Das ist der Sommereinsatz

Graffiti auf Denkmälern, abgeplatzte Fassaden von Vereinsheimen oder Schmuddel­ecken: Die Hannoversche Allgemeine Zeitung und die Stiftung Sparda-Bank Hannover haben sich zum vierten Mal zusammengetan, um in diesem Sommer Stadt und Umland herauszuputzen. Gemeinnützige Vereine können sich für einen solchen Sommereinsatz bewerben. Das können Maler- oder Gartenarbeiten sein, aber auch andere kleine handwerkliche Eingriffe, die manchmal so viel ausmachen. Das Geld für die Ein-Tages-Aktionen stellt die Stiftung Sparda-Bank Hannover zur Verfügung. Die HAZ kümmert sich um passende Handwerker und ruft ihre Leser dazu auf, mitzumachen und mitzuhelfen. Ziel der Aktion ist es, den Ort, den Verein oder einfach die Nachbarschaft ein wenig schöner und gemütlicher zu gestalten. Insgesamt unterstützt die Stiftung Sparda-Bank 15 Einsätze à 1500 Euro.

Kinder, Eltern, Nachbarn, Erzieher und Sozialpädagogen trafen sich, um gemeinsam die Längen von Holzlatten anzupassen und zu einem Zaun zu verarbeiten. „Als Kinderhaus sind wir der Ort im Stadtteil, an dem für Kinder all das möglich wird, was zu Hause oft nicht geht: werkeln, toben, kreativ sein“, schrieb Isabell Göbl in der Bewerbung zum Einsatz. „Der Hinterhof des Spunk war bisher durch einen maroden Bretterverschlag vom öffentlichen Grundstück des Sprengelgeländes abgetrennt. Die Kinder hatten sich einen sicheren, scherbenfreien Raum gewünscht.“ Wegen der anstehenden Renovierung hatten Spunk-Mitarbeiter im Vorfeld die Initiative Sommereinsatz angeschrieben. Die HAZ und die Stiftung Sparda-Bank Hannover unterstützen dabei im Sommer kleine Vereine bei handwerklichen Einsätzen.

Arbeitseinsatz für Spunk: Birk Ole und Artur schauen Raphael Renzsch bei der Arbeit an einem neuen Zaun zu. Quelle: Tim Schaarschmidt

Unterstützt wurden die Eltern von der hannoverschen Tischlerei Holz und Gut. „Wir setzen auf Lärchenholz und Douglasie“, erklärten die Mitarbeiter Michael und Raphael vor Ort. Sie kennen die Einrichtung gut und wollten einfach helfen. Als kleines, von einem Verein geführtes Haus ist Spunk auf Unterstützung angewiesen. Für Spokusa-Geschäftsführerin Bettina Harborth und Spunk-Leiterin Diane Schadow ist der Einsatz daher ein voller Erfolg gewesen. „Wir mussten niemanden zur Hilfe überreden“, sagte Harborth. „Und wir freuen uns sehr über den neuen Rückzugsort für die Kinder“, sagte Schadow.

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Von Jan Sedelies

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