Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Sicherheit im Sahlkamp: "Die Parallelgesellschaft erlebe ich jeden Tag"
Hannover Aus der Stadt Sicherheit im Sahlkamp: "Die Parallelgesellschaft erlebe ich jeden Tag"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:03 05.09.2018
Ist der Sahlkamp sicher? Beim HAZ-Forum diskutieren Bürger und Experten über die Sicherheitslage vor Ort. Quelle: Sedelies
Hannover

Wie sicher ist es im Sahlkamp? Dieses Thema beschäftigte am Dienstagabend die Teilnehmer und Besucher des jüngsten HAZ-Forums. Dabei entwickelte sich im Saal des Stadtteiltreffs eine mitunter emotionsgeladene Diskussion zwischen den Experten auf dem Podium und den 109 Besuchern.

„Aus polizeilicher Sicht ist das Niveau der Kriminalität hier gleichbleibend und nicht höher als in anderen Stadtteilen“, erklärte die Leiterin des Polizeireviers in Lahe, Tanja Wulff-Bruhn, die objektive Sicht der Ordnungshüter. Der Sahlkamp sei den Statistiken nach ein unauffälliges Gebiet, so die Beamtin. Die scheinbar unterschiedliche Wahrnehmung der messbaren und subjektiv empfundenen Sicherheit zog sich als wichtiger Aspekt durch die Diskussion. "Die Gefühlslage von vielen Menschen spiegelt nicht wider, was wirklich passiert", fand auch Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg. Eine große Mehrheit der Besucher empfindet die Lage dagegen völlig anders. Als HAZ-Redakteur Conrad von Meding fragte, wer den Sicherheitsdienst gut heißt, mit dem das Wohnungsunternehmen Deutsche Wohnen seit einiger Zeit die Hochhaussiedlung um den Sahlkampmarkt kontrolliert, hob beinahe der ganze Saal die Hände.

"Hier geht es um harte Bandenkriminalität, so wie man sie nirgends erleben möchte", verteidigt Deutsche Wohnen Sprecher Rosteck den Einsatz des Sicherheitsdiensts. Polizistin Wulff-Bruhn stimmt ihm insoweit zu, als das es eine Reihe von Straftaten gegeben habe, die im Bereich der Jugendkriminalität stattgefunden hätten. Sie meint eine Serie von sogenanntem "Abziehen", also den Raub von Jugendlichen, vorwiegend gegenüber anderen Jugendlichen. "Wir wissen außerdem sehr wohl, dass in den Objekten der Deutsche Wohnen mit Drogen gehandelt wird", sagt sie. Von einem Schwerpunkt der Bandenkriminalität zu sprechen sei allerdings absolut nicht richtig, betont sie. Durch das Publikum ging ein Raunen, als die Polizistin auf die deutlich sichtbare Drogenkriminalität zu sprechen kommt.

Eine Unternehmerin meldet sich zu Wort. Die Betreiberin des Restaurants "Schiller" am Sahlkampmarkt sagt: "Die Parallelgesellschaft erlebe ich jeden Tag. Ich hab sie lieb. Aber es kommen Zigeuner und große Gruppen, die werfen ihre Pampers überall hin. Die Kinder spielen und schreien. Sollen sie sich doch auf dem Spielplatz aufhalten. Das ist ein Sammelsurium von Menschen, die essen ihre Sonnenblumenkerne und rauchen Shisha, aber machen nichts sauber", sagt Stefanie Sander. Sie habe auch erlebt, dass Menschen sich von den Häusern in den Tod gestürzt hätten. Das habe ihre Gäste schockiert.

Anwohnerin Anita Koch schildert, dass Menschen das Grün unter ihrem Fenster als öffentliche Toilette missbrauchen. Jemand anderes erzählt, dass sogar Gullideckel im Viertel gestohlen wurden. Sie zeigt eine Statistik der Polizei, die ihrer Ansicht nach die objektive Gefährdung belegt, anders als von der Beamtin vermeldet. Diese entgegnet ihr, dass es sich dabei lediglich um eine Auflistung der Einbruchdelikte handelt, also nicht geeignet sei, um die These des Gefahrenviertels zu beweisen. "Das ist ein Teil der Realität, den man als Innenstadtbewohner nicht mitbekommt", konstatiert HAZ-Redakteur Conrad von Meding.

Über die soziale Arbeit und die nachbarschaftlichen Netzwerke vor Ort berichtete Birgit Teschner, die Bereichsleiterin Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung bei der Stadt. "Es ist ein subjektives Empfinden, was hier Probleme bereitet. Die Stadt Hannover investiert hier unfassbar viel Geld für eine Infrastruktur, die funktioniert", sagte sie.

HAZ-Redakteur von Meding beendete das Forum mit einer Ankündigung. "Was wir als Zeitung mitnehmen ist, dass wir das Thema weiter behandeln müssen."

Das HAZ-Forum im Video 

Wie sicher ist es im Stadtteil Sahlkamp? Sind die Probleme mit Kriminalität, Vandalismus und fehlender Sauberkeit vor Ort wirklich so schlimm - oder wird ein ganzer Stadtteil stigmatisiert? Verfolgt die Debatte mit Experten beim HAZ-Forum jetzt live:

Gepostet von Hannoversche Allgemeine Zeitung / HAZ am Dienstag, 4. September 2018

Die Debatte im Liveticker zum Nachlesen:

  • 04.09.18 19:13
    "Wir haben durch die Kriminalität wenig direkten Schwund im Laden. Aber das Image wird stark beschädigt. Das müssen wir ändern", beginnt Gernot Busse, Optiker am Sahlkampmarkt die Runde der Schlussworte.

    Bezirksbürgermeister Grunenberg wendet sich in seinem Fazit noch einmal an den Sprecher der Deutsche Wohnen. "Machen sie den Sicherheitsdienst mit Fingerspitzengefühl. Sagen sie ihren Leuten, dass sie die Besucher freundlich behandeln, dann wird das friedlicher angenommen."

    HAZ-Redakteur Conrad von Meding beendet das Forum mit einer Ankündigung. "Was wir mitnehmen ist, dass wir das Thema weiter behandeln müssen."



  • 04.09.18 18:49
    Das vorwiegend über negative Entwicklungen diskutiert wird, ärgert einen Sahlkamp-Bewohner mit pakistanischem Hintergrund. Heute Abend ist lediglich eine Hand voll Bewohner aus den Häusern der Deutsche Wohnen zum Forum anwesend. "Es hat sich vieles zum positiven Verändert in den letzten 25 Jahren. Zu stigmatisieren und Roma, Sinti und anderen Gruppen die Schuld zu geben, das ist nicht richtig", sagt er. Gleichwohl wünscht auch er sich ein Eingreifen, wenn sich seine Mitbürger nicht an die Gesetze halten.

    "Wir haben insgesamt seit Anfang Mai etwa 1000 Personen überprüft", erzählt Polizeioberrätin Wulff-Bruhn von den konkreten Maßnahmen vor Ort. Es seien immer wieder dieselben, schildert sie aus der Polizeiarbeit.
  • 04.09.18 18:34
    "Es müssten rund um die Uhr vier Polizeiwagen sichtbar präsent sein", unterstützt ein Kampfsportler aus dem Stadtteil die Forderungen nach mehr Recht und Ordnung. Eine andere Position vertritt die Fachkraft für Sozial- und Kulturarbeit Hajo Arnds. Er warnt vor einer Verallgemeinerung. "Wir stellen hier 15 000 Leute unter Generalverdacht. Der Sahlkamp und die Menschen sind nicht schlecht, das sind einige wenige", sagt er. Arnds fordert mehr Anlaufstellen für Jugendliche und zusätzliche Sozialarbeit, insbesondere Streetworker. Birgit Teschner von der städtischen Stadtteilentwicklung will die Anregung für die Stadt mitnehmen. Sie gibt zu bedenken, dass mehr Sozialarbeit auch mehr Geld koste. "In Hannover wird bereits sehr viel getan in der Richtung. Die Probleme im sozialen Wohnungsbau lassen sich damit aber nicht allein lösen", entgegnet ihr Deutsche-Wohnen-Sprecher Rosteck. Er kommt auf eine ganz andere Ursache für die Probleme zu sprechen. So habe es durch die Belegrechte der Stadt viele Jahre eine unzureichende Kontrolle der sozialen Zusammensetzung der Bewohner gegeben. Vor diesem Hintergrund sei es schwierig zu sanieren. "Wir wollen das Problem erst in den Griff bekommen, bevor wir weiter investieren können," sagt er. Diese Erklärung will ein Besucher so nicht stehen lassen. Er fragt nach, wieso kein Sicherheitsdienst in den bereits sanierten Komplexen eingesetzt wird. Rosteck antwortet ihm, dass es dort ebenfalls Schwierigkeiten in der Belegung gibt.
  • 04.09.18 18:31
    Eine Unternehmerin meldet sich zu Wort. Die Betreiberin des Restaurants "Schiller" am Sahlkampmarkt sagt: "Die Parallelgesellschaft erlebe ich jeden Tag. Ich hab sie lieb. Aber es kommen Zigeuner und große Gruppen, die werfen ihre Pampers überall hin. Die Kinder spielen und schreien. Sollen sie sich doch auf dem Spielplatz aufhalten. Das ist ein Sammelsurium von Menschen, die essen ihre Sonnenblumenkerne und rauchen Shisha, aber machen nichts sauber", sagt Stefanie Sander. Sie habe auch erlebt, dass Menschen sich von den Häusern in den Tod gestürzt hätten. Das habe ihre Gäste schockiert. Anwohnerin Anita Koch schildert, dass Menschen das Grün unter ihrem Fenster als öffentliche Toilette missbrauchen. Jemand anderes erzählt, dass sogar Gullideckel im Viertel gestohlen wurden. Sie zeigt eine Statistik der Polizei, die ihrer Ansicht nach die objektive Gefährdung belegt, anders als von der Beamtin vermeldet. Diese entgegnet ihr, dass es sich dabei lediglich um eine Auflistung der Einbruchdelikte handelt, also nicht geeignet sei, um die These des Gefahrenviertels zu beweisen.

    "Das ist ein Teil der Realität, den man als Innenstadtbewohner nicht mitbekommt", konstatiert HAZ-Redakteur Conrad von Meding.
  • 04.09.18 18:27
    "Hier geht es um harte Bandenkriminalität, so wie man sie nirgends erleben möchte", verteidigt Deutsche Wohnen Sprecher Rosteck den Einsatz des Sicherheitsdiensts. Polizistin Wulff-Bruhn stimmt ihm insoweit zu, als das es eine Reihe von Straftaten gegeben habe, die im Bereich der Jugendkriminalität stattgefunden hätten. Sie meint eine Serie von sogenanntem "Abziehen", also den Raub von Jugendlichen, vorwiegend gegenüber anderen Jugendlichen. "Wir wissen außerdem sehr wohl, dass in den Objekten der Deutsche Wohnen mit Drogen gehandelt wird", sagt sie. Von einem Schwerpunkt der Bandenkriminalität zu sprechen sei allerdings absolut nicht richtig, betont sie. Die scheinbar unterschiedliche Wahrnehmung der messbaren und subjektiv empfundenen Sicherheit zieht sich als wichtiger Aspekt durch die Diskussion.
  • 04.09.18 18:16
    Über die soziale Arbeit und die nachbarschaftlichen Netzwerke vor Ort berichtet Birgit Teschner, die Bereichsleiterin Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung bei der Stadt. "Es ist ein subjektives Empfinden, was hier Probleme bereitet. Die Stadt Hannover investiert hier unfassbar viel Geld für eine Infrastruktur, die funktioniert", sagt sie. Sie verweist auf diverse Arbeitsgemeinschaften, etwa eine AG-Sicherheit, die erfolgreich für mehr Sicherheit aktiv seien. "Auch die Medien tragen zu der Stigmatisierung des Stadtteils bei", sagt sie.

    Gernot Busse, der Vorsitzender der Interessengemeinschaft Sahlkampmarkt widerspricht ihr. "Am Sahlkampmarkt gibt es eine Meute, da traut man sich gar nicht her", sagt er. Ein Besucher aus dem Süden des Stadtteils meldet sich und gibt einer "Parallelgesellschaft" und Sinti- und Roma die Schuld. Das Publikum raunt der These zustimmend, als Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg ihm widerspricht. "Diese Gefühlslage von vielen Menschen hier spiegelt nicht wider, was wirklich passiert", sagt Grunenberg. Gleichwohl findet er, dass die Polizei und die Deutsche Wohnen nicht rechtzeitig auf negative Entwicklungen im Stadtteil reagiert habe.
  • 04.09.18 18:10
    Dürfen die das überhaupt? HAZ-Redakteur von Meding fragt den Pressesprecher des Wohnungsunternehmens, welche Kontrollen dem Sicherheitsdienst erlaubt sind. "Der Dienst kontrolliert die Besucher. Wenn sie nicht sinnvoll erklären können, was sie in dem Haus vorhaben, kommen sie auch nicht rein. Taschenkontrollen sind allerdings nicht erlaubt", sagt er. Das Unternehmen beruft sich dabei auf sein Hausrecht. Außerhalb der Anlage seien Kontrollen nicht erlaubt, sondern Sache der Polizei.

    Ein Anwohner meldet sich und schildert ein Erlebnis, bei dem eine Taxifahrerin sehr wohl außerhalb des Grundstücks kontrolliert worden wäre. "Das sind Stasi-Methoden, die hier angewandt werden", kritisiert er aufgebracht. Statt privater Ordner wünscht er sich ein härteres Durchgreifen der Staatsgewalt. "Wir wollen uns nicht in Zuständigkeiten verlieren, sondern mit allen Akteuren zusammenarbeiten", entgegnet ihm Polizeioberrätin Wulff-Bruhn. "Wir müssen alle zusammenarbeiten", sagt sie. Die Polizei habe zudem ihre Präsenz in der jüngeren Zeit deutlich erhöht. Die Besucher scheinen das auch wahrgenommen zu haben, einige Klatschen.
  • 04.09.18 18:03
    Umfrage im Publikum: "Wer begrüsst den Sicherheitsdienst?" Eine deutliche Mehrheit hebt die Hand. Lediglich ein gutes Dutzend Besucher fühlt sich durch den Ordnungsdienst verunsichert.
  • 04.09.18 18:02
    Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg kommt auf eine historische Parallele zu sprechen. Ein ähnliches Kriminalitätsproblem habe es in der Vergangenheit bereits um den Vahrenheider Markt gegeben. [Er meint vermutlich die inzwischen abgerissenen Klingenthal-Hochhäuser] Dort hat die Sanierung seinerzeit zu einer Verbesserung geführt. Auch die Deutsche Wohnen hat vor am Sahlkampmarkt zu sanieren. Die Lösung des Ordnungs- und Sicherheitsproblems ist dazu für das Unternehmen eine zentrale Voraussetzung. Grunenberg ärgert sich, dass der Einsatz des Sicherheitsdienstes nicht im Vorfeld an den Bezirksrat kommuniziert wurde. Politiker vor Ort fühlten sich übergangen. "So ganz in Ordnung ist das nicht", sagt Grunenberg. "Die Leute rufen mich an in der Sache und ich muss sagen, mein Name ist Hase, ich weiß von nix. Viele Missverständnisse hätten so vermieden werden können", richtet er sich an Deutsche-Wohnen-Pressesprecher Rosteck. Der gibt zu, dass es Kommunikationsschwierigkeiten gegeben haben mag.
  • 04.09.18 17:53
    "Aus polizeilicher Sicht ist das Niveau der Kriminalität hier gleichbleibend und nicht höher als in anderen Stadtteilen. Sehr wohl wissen wir um die subjektiven Nöte und Sorgen der Bewohner und des Vermieters. Uns macht weniger die objektive Sicherheit Sorge, als die gefühlte Sicherheit", sagt Polizeioberrätin Tanja Wulff-Bruhn. Der Sahlkamp sei also für die Beamten eigentlich ein unauffälliges Gebiet. HAZ-Redakteur Conrad von Meding fragt sie, ob die Ruhe in den bürgerliche Wohngegenden die Statistik nivellieren. Wulff-Bruhn verneint das. In den umliegenden Wohnsiedlungen gebe es auch Kriminalität, etwa Einbruchdelikte, in der Sahlkamp-Mitte sei allerdings die Straßenkriminalität stärker. Durch das Publikum geht ein Raunen, als die Polizistin auf die deutlich sichtbare Drogenkriminalität zu sprechen kommt. Die sichtbare Kriminalität bewegt scheinbar ganz besonders.
  • 04.09.18 17:48
    Das Forum beginnt mit der eingereichten Frage einer Leserin. "Welche Vorkommnisse haben den Eigentümer veranlasst, einen Sicherheitsdienst einzusetzen?", will Lore Götze wissen. Deutsche Wohnen Pressesprecher Marko Rosteck erklärt, dass man das Thema Sicherheit bereits seit einer längeren Zeit im Fokus hat. Der zweitgrößte Wohnungsverwalter in Deutschland hat 80 Prozent seiner Bestände in Berlin. Im Sahlkamp verwaltet das Unternehmen rund 800 Wohnungen. "Unsere Mitarbeiter haben uns zu verstehen gegeben, dass die Sicherheit hier nicht mehr gewährleistet ist", sagt er. Es gab Übergriffe auf Mitarbeiter, Handwerker und Hausmeister konnten "nicht ohne Angst" in den Objekten arbeiten."Eine Kollegin berichtet auch über massiven Vandalismus in den Häusern. Auch spiele Drogenkriminalität eine große Rolle.
  • 04.09.18 17:38
    „Überfälle von Jugendbanden, Brandstiftung, das ist die eine Seite des Sahlkamp. Auf der anderen Seite gibt es einen der schönsten Parks der Stadt und die größte Nachkriegssiedlung der Stadt. Der Sahlkamp erscheint häufig in schwarzweiß, das wollen wir heute Abend ändern“, führt HAZ-Redakteur Conrad von Meding in das Thema des Forums ein. Anlass für die aktuelle Diskussion um den Stadtteil ist die Beauftragung eines privaten Sicherheitsdiensts, mit dem der Großvermieter Deutsche Wohnen für mehr Sicherheit in dem Hochhausviertel am Sahlkampmarkt sorgen will. Die ungewöhnliche Maßnahme sorgte für Irritationen aber auch positive Reaktionen im Stadtteil.
  • 04.09.18 17:32
    "Wir vermieten im Sahlkamp eine Wohnung. Deswegen wollen wir uns einfach die Stimmung hier informieren", sagt Gerda Rademacher (75) aus Herrenhausen. 109 Gäste haben ihre Plätze eingenommen. Rund 90 Minuten wird das Forum dauern. Es geht los.
  • 04.09.18 17:14
    Auf dem Podium diskutieren heute Abend:

    * Harry Grunenberg, Bezirksbürgermeister Bothfeld-Vahrenheide
    * Tanja Wulff-Bruhn, Polizeioberrätin und Leiterin des PK Lahe
    * Marko Rosteck, Presssprecher Deutsche Wohnen
    * Gernot Busse, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Sahlkamp Mittendrinn
    * Birgit Teschner, Bereichsleitung Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung
    * Conrad von Meding, HAZ-Redakteur
  • 04.09.18 12:52
    Wie steht es um die Sicherheit und das Lebensgefühl im Stadtteil Sahlkamp? Diese und weitere Fragen erörtern wir heute Abend im HAZ-Forum. In unserem Liveticker können Sie die Debatte mitverfolgen. Los geht es hier um 19.30 Uhr.
Tickaroo Liveblog Software

Von Mario Moers

Zollfahnder haben am Sonnabend einen 43-jährigen Kasachen am Flughafen gestoppt. Er hatte 50 000 Euro in bar in seiner Hosentasche. Die Summe hatte er aber nicht beim Zoll angemeldet.

04.09.2018

Im Shopping-Center neben dem Hauptbahnhof gibt es erneut einen Chefwechsel: Martin Wimberger ist neuer Center-Manager. Er organisiert den zehnten Geburtstag im Oktober, zu dem es etliche Geschäftswechsel im Haus gibt.

04.09.2018

Das Bündnis Seebrücke und die Regions-Grünen fordern die Stadt Hannover sowie die Umlandkommunen auf, Flüchtlinge, die auf dem Mittelmeer gerettet wurden, aufzunehmen. Die SPD reagiert verhalten.

07.09.2018