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Aus der Stadt Ernst Müller und die Schützen übergeben Rekordspende
Hannover Aus der Stadt Ernst Müller und die Schützen übergeben Rekordspende
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00:16 25.03.2019
Engagiert für die HAZ-Weihnachtshilfe: Ulrike Müller, (v.l.) Martin Sorgatz, Paul-Eric Stolle, Ernst Müller und Michael Freiberg mit dem Spendenscheck in Höhe von 8600 Euro für die HAZ-Weihnachtshilfe. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover

Das letzte Großkonzert von Musikdirektor Ernst Müller im Theater am Aegi im Januar wurde schnell zu einem Abend der Danksagungen an eine Musiklegende aus der Region Hannover. Zum Auftritt mit dem Hausorchester Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen von Hannover gratulierten Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, der Schirmherr des Konzerts, Ernst August Erbprinz von Hannover, der mit seiner Frau Prinzessin Ekaterina zur Gala gekommen war, und schließlich auch Schützenpräsident Paul-Eric Stolle. Sie alle dankten für das Engagement für das Schützenwesen und die niedersächsische Musikkultur. Wenige Tage später bekam Müller die Ehrenbürgerwürde der Stadt Langenhagen verliehen und feierte seinen 80. Geburtstag.

Besuch in der Redaktion der HAZ

Nun besuchte Müller die HAZ-Redaktion und brachte direkt Musiker und Schützen mit. Denn der Abend im Aegi war wie so oft in der musikalischen Karriere Müllers ein Benefiz-Konzert für die HAZ-Weihnachtshilfe. Schon in den siebziger Jahren lud Müller zu Konzerten und spendete pro verkaufter Schallplatte etwa zwei Euro. Stolze 8500 Euro konnten die Musiker dank des Konzerts nun dem HAZ-Lokalchef Heiko Randermann überreichen. „So viele Spenden konnten wir noch nie übergeben“, sagte Müller sichtlich bewegt und dankte den beteiligten Musikern und Schützen. „Die HAZ-Weihnachtshilfe passte perfekt zum Konzert. Denn wir können nun genau denen helfen, die durch das Raster fallen. Diese Hilfe ist nötig“, sagte Orchester-Mitglied Ulrike Müller. „Wir sind Ihnen sehr dankbar für diese Unterstützung“, sagte Randermann.

Konzert mit vielen Wegbegleitern

Für Müller war das Konzert im Aegi mit vielen musikalische Wegbegleiter wie Teufelsgeiger Charly Neumann, Flügelhorn-Solist Klaus Bröcker und dem Canora-Chor aus Neustadt-Hagen ein besonderer Musikabend. Natürlich stand die Schützentradition im Mittelpunkt. Viele Schützen kamen in Uniformen, die Bruchmeister standen am Eingang Spalier. „Es waren viele jüngere Gäste da“, sagte Müller. „Eine tolle Stimmung“, sagte Michael Freiberg. Schützenpräsident Paul-Eric Stolle kündigte direkt vor Ort die Übergabe eines exklusiven Schützen-Senf an. „Ernst Müller hat ja alle wichtigen Ehrungen schon. Der neue Senf passt zumindest zu jeder Bratwurst“, sagte Stolle. Für Müller war das Konzert Ausdruck einer langen Verbundenheit zum Schützenwesen. Etliche Male hat er den Schützenausmarsch musikalisch angeführt. Der von Müller einst mit Herbert Schmalstieg zum Weltspartag erdachte „Sparschweinchenwalzer“ enthielt schon damals eine spannende B-Seite: Die Komposition „Der Schützenausmarsch“. „Das war einfach eine runde Sache“, sagte Müller.

Für Müller war es vor allem das letzte Großkonzert. „Aber ich sammel weiter für die Weihnachtshilfe!“ Der 80-Jährige möchte mit den klassischen Spendendosen auf Konzerten für die Arbeiterwohlfahrt und auf der Marienburg sammeln. Das Konzert auf der Marienburg läuft am 12. Mai.

Von Jan Sedelies

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