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Aus der Stadt 100 Menschen protestieren gegen Regime im Sudan
Hannover Aus der Stadt 100 Menschen protestieren gegen Regime im Sudan
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14:33 02.02.2019
Die Demo gegen das diktatorische Regime zog vom Hauptbahnhof einmal durch die Innenstadt. Quelle: Peer Hellerling
Hannover

Rund 100 Menschen haben am Sonnabend in der Innenstadt von Hannover gegen das diktatorische Regime im Sudan demonstriert. Sie forderten unter anderem die Absetzung des Staatsführers Omar al-Bashir und dass er vor den Internationalen Gerichtshof gebracht wird. Seit 30 Jahren unterdrücke er die Menschen im afrikanischen Staat, seit Start der Proteste im Dezember 2018 seien bereits 45 Demonstranten getötet und Tausende inhaftiert oder verschleppt worden. „Wir fordern Gerechtigkeit“, riefen die Menschen in Hannovers Innenstadt. Der Protestzug startete gegen 13 Uhr am Ernst-August-Platz und zog durch die Kurt-Schumacher- und Kanalstraße zum Schillerdenkmal, von dort weiter zum Kröpcke und schließlich zurück zum Hauptbahnhof.

„Mit der Demonstration solidarisieren wir uns mit den protestierenden Menschen im Sudan und schließen uns ihren Forderungen an“, hieß es im Flugblatt, das am Rande des Protestzugs verteilt wurde. Auch der niedersächsische Flüchtlingsrat unterstützte den Protestzug. Trotz der Diktatur würden Deutschland und die EU mit dem Sudan Geschäften machen. „Vor allem geht es darum, dass das Regime der europäischen Abschottungspolitik als Handlanger dient und sich an der Bekämpfung von Flüchtlingen beteiligt“, stand im Pamphlet der Sudanesischen Aktivisten in Niedersachsen. „Wer das Regime im Sudan unterstützt, macht sich mitschuldig an den Menschenrechtsverbrechen.“

Von pah

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