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Aus der Stadt 25-Jähriger schlägt Passanten und greift die Polizei an
Hannover Aus der Stadt

Hannover: 25-Jähriger schlägt Passanten und greift die Polizei an

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14:37 07.06.2020
Die Polizei war in Hannover-Oststadt wegen eines brutalen Randalierers im Einsatz.
Die Polizei war in Hannover-Oststadt wegen eines brutalen Randalierers im Einsatz. Quelle: Christoph Hardt/Geisler-Fotopress
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Hannover

Ein 25-jähriger Mann hat am Sonnabendabend in der Oststadt ohne erkennbaren Grund gleich mehrere Passanten geschlagen und anschließend auch noch Einsatzkräfte der Polizei attackiert. Der Angreifer leistete nicht nur bei seiner Festnahme heftigen Widerstand. Er unternahm später auch noch einen Fluchtversuch aus dem Polizeigewahrsam, randalierte im Polizeigebäude und verletzte dabei einen Beamten. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der junge Mann vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden haben. Die Polizei leitete zwei Strafverfahren ein: wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in mehreren Fällen.

Täter greift zunächst eine unbekannte Frau an

Begonnen hatten die Gewaltausbrüche laut Polizei gegen 21.10 Uhr am Andreas-Hermes-Platz in der Oststadt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 25-Jährige dort zunächst eine bislang unbekannte Frau angegriffen und auch ihren Begleiter geschlagen. Als der Angreifer daraufhin in Richtung Lister Meile flüchtete, wurde er von einem 17-jährigen Zeugen zur Rede gestellt. Der Jugendliche sowie ein 33-jähriger Mitarbeiter eines Lokals, der ihm zur Hilfe geeilt war, wurden aber von dem Täter ebenfalls angegriffen und leicht verletzt.

Polizei fordert für die Festnahme Verstärkung an

Nachdem der 25-Jährige anschließend sogar zwei herbeigerufene Polizeibeamte leicht verletzt hatte, forderten diese schließlich zusätzliche Einsatzkräfte an. Mit vereinten Kräften gelang es dann, den gewalttätigen Mann festzunehmen. Wie die Polizei mitteilt, wurde bei seinem erfolglosen Fluchtversuch aus dem Polizeigewahrsam ein weiterer Beamter so schwer verletzt, dass er zu einer Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Dem Täter wurde erst später eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

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Von Ingo Rodriguez