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Aus der Stadt Niedergerke Stiftung: Benefizgala im GOP hilft Menschen in Not
Hannover Aus der Stadt

Hannover: Benefizgala zur Unterstützung von Menschen in Not

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21:54 14.10.2019
Die Gastgeber Ricarda und Udo Niedergerke (von links) , Theologin Margot Käßmann, Sozialministerin Carola Reimann und Regisseur Matthias Brodowy Quelle: Rainer Droese
Hannover

„Es ist eine alte medizinische Weisheit: Gutes tun wirkt antidepressiv“: So begrüßte Udo Niedergerke am Montagabend die rund 300 Gäste im voll besetzten GOP in Hannover. Unter dem Motto „Wir lassen niemanden im Regen stehen“ hatte die Udo und Ricarda Niedergerke Stiftung zum bereits sechsten Mal zu einer Benefizgala geladen.

Buntes Programm für jeden Geschmack

Die Stiftung sammelt seit Jahren Spenden für die medizinische Versorgung von Obdachlosen und Menschen in Not in der Stadt und Region Hannover. Viele Gäste – darunter die ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann und Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann –waren der Einladung gefolgt. Letztere als Vertretung für Ministerpräsident Stephan Weil, der als Schirmherr der Veranstaltung fungiert. Durch den Abend führte Moderator Johannes Kirchberg mit vielen Kästner-Zitaten. Das Programm war vielseitig: Erstmals unter der Regie von Kabarettist Matthias Brodowy durften die Gäste unter anderem die Meisterinnen im Aerobicturnen bestaunen und dem Bühnenpoeten Tobias Kunze sowie der nachdenklichen Popmusik des Duos Milou & Flint lauschen.

Bereits zum sechsten Mal hat die Niedergerke Stiftung eine Benefizgala gegeben, um Spenden für ihre Projekte zu sammeln, die Menschen in Not zugute kommen. Im GOP boten Ricarda und Udo Niedergerke Gästen wie Sozialministerin Carola Reimann und Ex-Landesbischöfin Margot Käßmann ein gelungenes Abendprogramm.

Die Stadt Hannover hat auch eine andere Seite

Doch bei all dem Vergnügen verlor niemand den Zweck des Abends aus den Augen. Die Stiftung mache darauf aufmerksam, dass die Stadt Hannover auch eine andere Seite habe, sagte Reimann in ihrem Grußwort. „Eine Seite, die von Ausgrenzung und Armut gekennzeichnet ist.“ Sie lobte die Projekte des Ärztepaares Niedergerke: Neben dem Programm CariHope, das Menschen Unterstützung beim schrittweisen Ausstieg aus der Wohnungslosigkeit bietet, empfahl sie den Gästen der Benefizgala eine Schwimmpatenschaft für Flüchtlinge zu übernehmen.

Auch Theologin Margot Käßmann freute sich, wieder in Hannover sein zu können. In einer kurzweiligen Rede mit humorvollen Anekdoten aus der Bibel betonte sie aber auch die Bedeutung des Abends: „Wer geben kann, ist gesegnet“, sagte sie. Das sei eine Eigenschaft, die auf viele Menschen in Hannover zutreffe.

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Von Alina Stillahn

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