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Aus der Stadt Irmgard Bullmahn feiert ihren 100. Geburtstag
Hannover Aus der Stadt

Hannover-Davenstedt: Irmgard Bullmahn feiert ihren 100. Geburtstag 

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00:20 29.05.2019
Überbringen Irmgard Bullmahn (vorne) Glückwünsche zum 100. Geburtstag (von links): Regine Kramarek, Friedrich und Michael Dette. Quelle: Foto:
Empelde/Davenstedt

Strahlend empfängt Irmgard Bullmahn ihre Geburtstagsgäste. Bei der Feier im Restaurant Öhlers in Empelde ist ihr Sohn an ihrer Seite. 100 Jahre alt ist seine Mutter geworden – ein Alter, das man der rüstigen Seniorin aus Davenstedt nicht ansieht. Zu den Gratulanten gehören der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette und Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek.

Geboren und aufgewachsen ist Irmgard Bullmahn in Limmer als eines von elf Kindern der Eheleute Heinrich und Emma Weiß. Mit 23 Jahren heiratete sie 1942, mitten im Krieg, Friedrich Bullmahn. Für die Kriegstrauung habe ihr Mann ein paar Tage Urlaub bekommen. „Er war ja Soldat“, erzählt die Seniorin. Sechs Jahre später kam Sohn Friedhelm zur Welt. In den Jahren 1952 bis 1954 baute sich das Paar in Ahlem ein Haus. Beschäftigt war Irmgard Bullmahn bei der Firma Bahlsen und in der Schokoladenfabrik Sprengel.

Geistig fit hält sich Irmgard Bullmahn vor allem mit dem Lesen der Tageszeitung. „Schon meine Eltern hatten die Hannoversche Allgemeine Zeitung abonniert. Das gehört einfach morgens dazu“, sagt sie. Seit sechs Jahren wohnt die fröhliche Seniorin in einem Pflegestift in Davenstedt. „Eigentlich wäre sie gerne in ihrem Haus geblieben, aber nach schweren Operationen ging es nicht mehr“, erzählt ihr Sohn. Im Pflegestift gefällt es Irmgard Bullmahn „richtig gut“. „Ich fühle mich dort sehr wohl. Alle Mitarbeiter sind sehr nett und kümmern sich rührend um mich. Außerdem kommt mein Sohn jeden Tag zu Besuch“, erzählt das Geburtstagskind. Ihre Gesundheit bis in das hohe Alter und die geistige Frische begründet sie mit Arbeit und Bewegung. Solange sie konnte, fuhr sie Fahrrad. „Heute muss für die Spaziergänge der Rollator herhalten“, sagt sie schmunzelnd.

Sehr gern erinnert Irmgard Bullmahn sich an die Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands und ins Ausland sowie an die Fahrten des Kegelvereins mit ihrem Ehemann zurück. Er starb vor 25 Jahren. Noch immer kommt die Seniorin recht gut ohne Hilfe bei der Morgentoilette zurecht. „Das schaffe ich alles allein, nur beim Anziehen der Kompressionsstrümpfe hilft mir immer eine Pflegerin“, verrät sie.

Von Heidi Rabenhorst

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