Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Bushaltestelle Brückstraße soll im Herbst 2019 wieder in Betrieb gehen
Hannover Aus der Stadt

Hannover-Döhren: Bushaltestelle Brückstraße soll im Herbst 2019 wieder in Betrieb gehen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:11 13.09.2019
Die Bushaltestelle Brückstraße Richtung Döhren ist derzeit nicht in Betrieb - sie liegt in der Verbotszone. Quelle: Michael Zgoll
Döhren

Ein Teil des Fußwegs an der Brückstraße in Döhren ist derzeit gesperrt – und damit entfällt auch die gleichnamige Bushaltestelle der Linien 363 und 366 stadteinwärts. Ein Anwohner brachte das Thema in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Döhren-Wülfel auf den Tisch: Eigentlich hätte die Sperrung zum 1. September beendet werden sollen, hieß es, doch davon könne ja nun keine Rede sein. Für Senioren und Menschen mit Rollatoren sei es eine Zumutung, nicht in den Üstra-Bus Richtung Döhren steigen zu können und einen langen Fußweg bis zur Haltestelle Landwehrstraße in Kauf nehmen zu müssen. Doch die Verwaltung kündigt auf Nachfrage des Stadt-Anzeigers an, hier bald tätig zu werden.

Der Fußweg auf der einen Seite der Brückstraße ist gesperrt – Betreten verboten. Quelle: Michael Zgoll

Im Herbst 2019 soll der Weg hergerichtet werden

Offenbar befinden sich unter dem mit Pflastersteinen belegten Fußweg zwischen Schwarzer Weg und Döhrener-Wolle-Platz Hohlräume. Diese hat die Stadt schon mehrmals aufgefüllt, doch immer wieder kommt es zu neuen Absackungen. Deshalb wurde der Bürgersteig aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt. Im Herbst nun, so heißt es vonseiten der Verwaltung, wolle man den Weg entlang der Brückstraße und den Zugang zur angrenzenden Grünfläche erneut provisorisch herrichten. Dann könne die Sperrung aufgehoben werden, und die Busse dürften am Haltepunkt Brückstraße wieder stoppen.

Umfangreichere Bauarbeiten, um die Hohlräume dauerhaft zu beseitigen, sind laut Mitteilung der Stadt abhängig von der Höhe der Kosten. Zunächst müssen diese Kosten ermittelt werden; umgesetzt werden kann die Instandsetzung aber erst dann, wenn im Haushalt die entsprechenden Mittel zur Verfügung stehen.

Kommentar: Die andere Seite hat’s nötiger

Wirft man einen genaueren Blick auf die schon etliche Monate währende Sperrung von rund 200 Metern Fußweg an der Brückstraße in Döhren, ist unklar, ob man lachen oder weinen soll. Die Stadt beklagt auf dem Abschnitt zwischen Döhrener-Wolle-Platz und Schwarzer Weg Löcher, die trotz allen provisorischen Auffüllens immer wieder nachsacken. Und nun will sie im Herbst erneut tätig werden, um die Sperrbaken abbauen und den gepflasterten Weg sowie die Bushaltestelle wieder zugänglich machen zu können. Doch es gibt noch ganz andere Baustellen.

Fakt ist, dass der derzeit gesperrte Abschnitt noch nie sonderlich viel genutzt wurde, am wenigsten von Radlern. Die fahren – und das ist ja auch so gedacht – auf der anderen Seite der Brückstraße an der Bernwardswiese vorbei. Allerdings sind Schlaglöcher und Mulden auf dieser Buckelpiste nicht weniger tief als auf dem gesperrten Weg, und das schon seit Jahren.

Wenn man akzeptiert, dass der Verwaltung nicht für alle Wünsche Geld zur Verfügung steht, erscheint eine andere Variante der Instandsetzung doch erheblich sinnvoller: die noch gut erhaltene Pflasterfläche rund um die Haltestelle zeitnah freigeben, damit die Busse wieder halten können, und dann den Rad- und Fußweg auf der Westseite der Brückstraße (zwischen Döhrener Masch und Leonhard-Mock-Weg), über den täglich Hunderte von Radfahrern hoppeln, in einen zumutbaren Zustand versetzen. Die Sperrung auf der anderen Straßenseite kann dann ruhig noch ein paar Jahre bestehen bleiben – sie interessiert eh kaum jemanden.

Lesen Sie auch:

Weitere Nachrichten aus Döhren

Von Michael Zgoll

Auf dem Schützenplatz wird noch bis zum 6. Oktober moderne Zirkuskultur geboten. Dreimal zwei HAZ-Leser können am Freitag, 20. September, kostenlos dabei sein.

11.09.2019

In der City sind an der Kreuzung von Goethestraße und Brühlstraße ein Auto und eine Stadtbahn zusammengeprallt. Wegen des Unfalls konnten dort zeitweise keine Üstra-Bahnen fahren.

11.09.2019

So bemerkenswert kann das Leben in Hannover sein: In der täglichen Kult-Glosse „Lüttje Lage“ erzählen HAZ-Autoren von den skurrilen, absurden und lustigen Erlebnissen des Alltags. Heute: Herr Mobike sieht alles.

11.09.2019