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Aus der Stadt Flugschüler soll Notlandung simulieren und stürzt auf Acker
Hannover Aus der Stadt Flugschüler soll Notlandung simulieren und stürzt auf Acker
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15:14 19.04.2019
Aus der simulierten Notlandung wurde am Ende eine richtige. Fluglehrer und -schüler blieben unverletzt. Quelle: Clemens Heidrich
Rössing

Ein Ultraleichtflugzeug einer Flugschule ist am Karfreitag auf einem Feld zwischen Hannover und Hildesheim abgestürzt. Nach Angaben der Polizei Sarstedt wurden der 69-jährige Fluglehrer und sein Schüler im Alter von 42 Jahren bei dem Unfall nicht verletzt, die Maschine allerdings ist ein Totalschaden. Die beiden Männer waren in Hildesheim gestartet, der Unfall auf dem Feld bei Rössing ereignete sich gegen 11.30 Uhr.

Ein Ultraleichtflieger einer Flugschule ist am Karfreitag auf einem Feld bei Rössing zwischen Hannover und Hildesheim abgestürzt. Er sollte laut Polizei eine Notlandung simulieren, die dann aber zu einer echten wurde.

Besonders ärgerlich: „Es war eine Art Prüfungsflug, bei dem der Flugschüler eine Notlandung simulieren sollte“, sagt Julia Schwertfeger von der Polizei Sarstedt. Normalerweise werde dafür der Motor abgeschaltet und in zehn bis 15 Metern vor dem Boden wieder eingeschaltet. Weshalb das scheiterte und aus der simulierten eine echte Notlandung wurde, ist noch unklar.

Der Flieger gehört einer Flugschule aus Magdeburg, nach Angaben auf deren Internetseite handelt es sich um eine 273 Kilogramm schwere Comco Ikarus mit einer Reisegeschwindigkeit von 185 Stundenkilometern. Die Polizei Sarstedt hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. „Der Besitzer ist zudem bereits auf der Anreise, um das Flugzeug vom Feld zu bergen“, sagt Schwertfeger.

Von Peer Hellerling

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