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Aus der Stadt Bahnstrecken nach Sturmschäden wieder frei
Hannover Aus der Stadt Bahnstrecken nach Sturmschäden wieder frei
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19:54 07.03.2019
Folgen des Sturms: Rund um Hannover kommt es im Schienennetz der Deutschen Bahn zu Verspätungen wegen beschädigter Oberleitungen. Quelle: dpa-Zentralbild
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Hannover

Heftige Sturmböen und verwehte Gegenstände haben am Donnerstag rund um Hannover mehrfach Oberleitungsschäden im Schienennetz der Deutschen Bahn verursacht. Auf verschiedenen Strecken in der Region kommt es nach Angaben der Bahn weiterhin zu Verspätungen. Fahrgäste und Reisende sollten Wartezeiten einplanen, weil die Züge stellenweise in beiden Richtungen eingleisig an den Standorten mit Oberleitungsschäden vorbei geleitet werden.

Strecke Hannover-Minden

Unter anderem war bereits am frühen Nachmittag nach stürmischen Böen auf der Strecke der Linie S 5 zwischen Hannover und Minden ein Baum auf eine Oberleitung gestürzt. Die Strecke ist mittlerweile wieder frei.

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Strecke Hannover-Bennemühlen

Auf der Strecke der Linie 4 zwischen Hannover und Langenhagen verfing sich wenig später eine verwehte Folie in einer der 15.000-Volt-Stromleitungen. Die Strecke war schnell wieder passierbar.

Strecke Hannover-Weetzen

Auch zwischen Hannover und Weetzen war wegen eines Sturmschadens im Bereich des Haltepunktes Linden/Fischerhof nur ein Gleis befahrbar. Der Schaden war gegen 17.30 Uhr behoben.

Strecke Hannover-Braunschweig

Bei Peine liegt ebenfalls ein Baum auf den Schienen. Davon ist die Strecke Hannover-Braunschweig betroffen. Züge werden zum Teil über Hildesheim umgeleitet. Dieser Streckenabschnitt wurde als letztes wieder freigegeben.

Strecke Hannover-Hamburg

Auch auf der ICE-Strecke von Hannover nach Hamburg gibt es witterungsbedingte Störungen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Lüneburg und Deutsch Evern. Auch dieses Problem war gegen Abend gelöst.

Nach Angaben eines Bahnsprechers müssen für die erforderlichen Reparaturen die Starkstromleitungen einseitig abgeschaltet und geerdet werden. Anschließend sei es notwendig, an den vom Netz getrennten Leitungen mithilfe eines Spezial-Hubwagens die Störquellen zu entfernen. Weil der Bahn nur eine begrenzte Anzahl dieser Spezialfahrzeuge mit Hebebühne zu Verfügung stünden, sei es erforderlich die Standorte nacheinander abzuarbeiten, sagte der Bahnsprecher.

Erst am Dienstag hatte es wegen Sturmschäden zahlreiche Verspätungen bei der Bahn gegeben.

Von Ingo Rodriguez/sbü