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Aus der Stadt Ideen-Expo und Öko-Camp: Hunderte Besucher kommen zum Umweltforum
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Hannover: Ideen-Expo und Öko-Camp - Hunderte Besucher kommen zum Umweltforumchulbiologiezentrum

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15:51 15.09.2019
Wirbt für nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln: Sophie Rönicke vom Verein Heuhüpfer. Quelle: Simon Benne
Hannover

Es gibt Glücksräder und eine Kletterwand, Foodtrucks und Livemusik. Das Ganze ist ein großes Volksfest. Aber es ist eben nicht nur ein Volksfest: Hunderte Besucher sind am Sonntag zum Umweltforum ins Schulbiologiezentrum in Burg gekommen. Bei der bunten Veranstaltung dreht sich alles ums Klima: „Bei uns steht das Thema schon seit Jahren im Mittelpunkt, doch durch Fridays for Future ist es jetzt auch in der Öffentlichkeit angekommen“, sagt Regine Leo, die Leiterin des Zentrums.

60 Aussteller präsentieren sich auf dem Gelände

Besucher können an diesem Tag an Führungen durch Duftgärten teilnehmen und Bienen bei der Arbeit zusehen, sie können lernen, wie Bäume das Klima in der Stadt abkühlen und wie sich eine Hausfassade begrünen lässt. Rund 60 Aussteller und Initiativen präsentieren sich auf dem Gelände, darunter die Energieberatung der Verbraucherzentrale, die eine Art große, glänzende Satellitenschüssel aufgebaut hat: „Dieser Solarkocher bündelt Sonnenstrahlen – und kann so Wasser in einem Topf zum Kochen bringen“, sagt Florian Lörincz.

Jede Menge Ideen für die Umwelt

Die 37. Auflage des Umweltforums ist eine Mischung aus Ideen-Expo und Öko-Camp. Der Verein Heuhüpfer will Kindern vermitteln, wie man umweltbewusst lebt. An seinem Stand steht die 18-jährige Sophie Rönicke, die gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert, hinter einem Berg von Lebensmitteln – Brot, Fleisch, Gemüse. „Das ist die Menge, die jeder Deutsche im Monat durchschnittlich wegwirft“, sagt sie – und wirbt dafür, bewusster einzukaufen.

Beim Umweltforum im Schulbiologieforum in Hannover dreht sich alles ums Klima – Hunderte besuchen die bunte Veranstaltung.

Beim Stand der Klimaschutzagentur Region Hannover dürfen Besucher in die Pedale treten. „Eine halbe Stunde müsste man strampeln, um ein Handy voll aufzuladen“, sagt Mitarbeiter Marc Zimmermann. Auf dem Energiefahrrad sehen die Besucher, dass es viel weniger Kraft braucht, LED-Lampen zum Leuchten zu bringen als konventionelle Glühbirnen. Da geht manchem ganz buchstäblich ein Licht auf.

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Von Simon Benne

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