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Aus der Stadt Nach Mord an 29-Jährigem: Mutmaßlicher Täter liegt im Koma
Hannover Aus der Stadt Nach Mord an 29-Jährigem: Mutmaßlicher Täter liegt im Koma
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16:02 04.01.2019
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der mutmaßliche Täter bei dem Mord stark betrunken. Quelle: Christan Elsner
Hannover

Knapp eine Woche nach dem Mord an einem 29-Jährigen in einer Wohnung an der Schulenburger Landstraße in Hainholz konnte die Kripo den mutmaßlichen Täter noch nicht vernehmen. Er liegt, nach Angaben der Staatsanwaltschaft, in einer Klinik im Koma. Bei der Attacke am Morgen des 29. Dezembers war der Angreifer schwer verletzt worden. Auch eine 17-Jährige , die sich während der Tat ebenfalls in der Wohnung aufhielt, trug leichte Verletzungen davon.

Bei einer Auseinandersetzung in Hainholz sind ein Mann getötet und zwei weitere Personen verletzt worden.

Ein Richter hatte unmittelbar nach dem Vorfall einen Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter erlassen, der allerdings erst dann in Kraft treten kann, wenn der ebenfalls 29-Jährige wieder bei Bewusstsein ist und in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten in ein Gefängnis überstellt werden kann. Im Haftbefehl wird dem Verdächtigen Mord zum Vorwurf gemacht. „Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hat das Opfer schlafend im Bett gelegen, als der Angriff erfolgte“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Warum der Mann, der einen deutschen Pass aber ausländische Wurzeln hat, auf den im Bett liegenden Albaner losgegangen ist und ihn getötet hat, ist bislang unklar. Fest steht, dass der mutmaßliche Täter beim Angriff stark betrunken gewesen war.

Die 17-Jährige war nach dem Verbrechen auf die Straße gelaufen. Mitarbeiter eine nahe gelegenen Bäckerei waren auf sie aufmerksam geworden und hatten die Polizei informiert. Auch der mutmaßliche Täter war zunächst aus der Wohnung geflüchtet, dann aber aufgrund seiner schweren Verletzung auf der Straße zusammen gebrochen. Die Jugendliche hat bislang nur unmittelbar nach dem Vorfall Angaben zu der Tat gemacht. Sie soll aber so stark unter Schock gestanden haben, dass sie bislang nur wenige Angaben machen konnte.

Von Tobias Morchner

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