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Aus der Stadt Panne bei Zustellung von Benachrichtigungen
Hannover Aus der Stadt Panne bei Zustellung von Benachrichtigungen
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00:21 26.04.2019
So sehen die Wahlbenachrichtigungen für die Wahl zum Europaparlament am 26. Mai aus. Quelle: Stadt Hannover
Hannover

Die Citipost hat um Entschuldigung für eine Panne bei der Zustellung von Wahlbenachrichtigungen gebeten. Der Vorfall ereignete sich in Vahrenwald. Eine 28-jährige Frau fand dort am Osterwochenende rund 200 der Benachrichtigungskarten im Treppenhaus ihres Mehrfamilienhauses. Sie lagen auf den Stufen zwischen Werbesendungen. „Ich habe sie vorerst in Verwahrung genommen und den Wahlvorstand informiert“, sagt die Frau, die in der Dragonerstraße wohnt.

Die Stadt geht dem Hinweis inzwischen nach, um die Karten noch rechtzeitig vor der Wahl zum Europaparlament am 26. Mai zustellen zu können. Man habe den Postdienstleister aufgefordert, den Vorfall aufzuklären, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. „Wahlbenachrichtigungen haben aber einen eher informativen Charakter“, betont er. Bei der Wahl müssten diese nicht vorgelegt werden; entscheidend sei der Eintrag der Wahlberechtigten ins Wählerverzeichnis.

„Es ist sehr bedauerlich, dass es bei der Zustellung offenkundig zu einer Panne gekommen ist“, sagt eine Sprecherin der Citipost, einem Unternehmen der Madsack Mediengruppe, zu der auch die HAZ gehört. Die Zustellung von Wahlbenachrichtigungen sei ein sensibles Thema. Sie versprach, dem Vorgang intern nachzugehen: „Wir werden alles tun, um die Benachrichtigungen pünktlich zuzustellen.“

Von Simon Benne

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