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Aus der Stadt Nach Brandstiftung: Polizei fahndet nach Verdächtigem
Hannover Aus der Stadt Nach Brandstiftung: Polizei fahndet nach Verdächtigem
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14:20 15.01.2019
Nach dem Feuer Mitte Dezember in der Kronenstraße sucht die Polizei nach einem Mieter. Quelle: Hellering/Polizei
Hannover

Die Polizei hat ein Foto des Mannes veröffentlicht, der am 14. Dezember seine Wohnung und damit ein gesamtes Mehrfamilienhaus in der Oststadt in Brand gesteckt haben soll. Die Mieter an der Kronenstraße waren gegen 5 Uhr von einem lauten Knall wach geworden, kurze Zeit später stand die Dachgeschosswohnung des 51-Jährigen in Flammen. Seitdem steht Elmar Claudius Schulz unter Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Dass es Brandstiftung war, stand für die Ermittler schnell fest. Die Beamten fanden Unmengen an Brandbeschleuniger in der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war. Außerdem wurden durch die Explosion Teile der Heizung und Glassplitter bis in den Innenhof geschleudert.

In einem Mehrfamilienhaus in der Oststadt von Hannover ist am Freitagmorgen ein Brand ausgebrochen. Eine Wohnung im dritten Stock des Gebäudes stand in Flammen, Nachbarn berichten, zuvor habe es einen lauten Knall gegeben.

Bereits in der Brandnacht suchte die Polizei nach dem 51-Jährigen, er war als einziger der 24 betroffenen Mieter verschwunden. Damals hatten die Ermittler noch nach Schulz gesucht, um auszuschließen, dass er sich noch in der brennenden Wohnung befand. Erst kurz darauf rückte der Mieter in den Fokus der Ermittlungen, doch bislang konnte der Aufenthaltsort des Verdächtigen nicht ausgemacht werden. Der 51-Jährige soll Streit mit dem Vermieter gehabt haben und hätte die Wohnung bis zum 30. November räumen sollen. Ein Mieter des Brandhauses beschrieb den Gesuchten in der HAZ als „laut und aggressiv“.

Elmar Claudius Schulz ist nach Polizeiangaben etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er hat dunkelblondes, langes Haar und trägt eine Brille. Die Polizei erbittet Hinweise unter der Telefonnummer (0511) 109 55 55. Das Haus an der Kronenstraße ist seit dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr benötigte fast acht Stunden, um die Flammen zu löschen. Sowohl durch das Feuer als auch durch die enormen Mengen an Löschwasser ist zudem die Decke zwischen dem zweiten und dritten Stock eingestürzt. Der Schaden wird laut Polizei auf eine halbe Million Euro geschätzt. Das Gebäude wird zurzeit saniert, in etwa sechs Monaten soll es wieder bezugsfertig sein. Die bisherigen Mieter dürfen danach wieder zurückkehren.

Von RND/sbü/pah

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