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Aus der Stadt Sprengung von Fahrkartenautomaten: So kamen die Ermittler den Angeklagten auf die Spur
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Hannover: Sprengung von Fahrkartenautomaten: So kamen die Ermittler den Angeklagten auf die Spur

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09:00 13.10.2019
Ein gesprengter Fahrkartenautomat der Üstra. Quelle: Astrid Köhler (Archiv)
Hannover

Mehrere Angeklagte, sieben zerstörte Fahrkartenautomaten und ein komplizierter Prozess: Vier junge Männer sollen Anfang des Jahres mit sogenannten Polenböllern Fahrkartenautomaten in Hannover, der Region, aber auch in Sachsen-Anhalt gesprengt haben, um daraus Geld zu entwenden. Diese Taten sind nun vor dem Landgericht Hannover angeklagt. Am zweiten Prozesstag schilderte ein Zeuge, wie die Polizei den vier Männern auf die Schliche kam.

Zwei Hinweise auf Tatverdächtige

Zeugenhinweise hätten sie auf die Tatverdächtigen aufmerksam werden lassen, sagte ein Kriminalbeamter der Kammer unter Vorsitz von Richter Patrick Gerberding. Am 19. Januar sei ein Zeuge am Wissenschaftspark Marienwerder auf einen Knall aufmerksam geworden und habe das Kennzeichen eines silberfarbenen Polo an die Polizei weitergegeben. Der Besitzer des Wagens: der Angeklagte Schajan T. Dann habe es einen anonymen Hinweis gegeben: Der Angeklagte Marcel H. habe erzählt, dass er einen Fahrkartenautomaten sprengen wolle.

Ermittler führen die Fäden zusammen

Wie die Ermittler die Fäden zusammenführen konnten? Durch eine polizeiliche Abfrage brachten sie den Angeklagten Dimitrios F. sowohl mit T. als auch mit H. in Verbindung. Dann folgten weitere Ermittlungsmaßnahmen. „Wir haben das Tatfahrzeug mit GPS-Sendern versehen“, erklärte der Beamte. So konnten sie die mutmaßliche Bande verfolgen.

Die Ermittlungen gingen weiter: Es gibt Chatprotokolle der Nachrichten, die die jungen Männer austauschten, und Videoaufnahmen. Dem Gericht liegt also Beweismaterial vor. Doch auch die Ermittler können anhand dessen nur vermuten, wo sich die Angeklagten zum Tatzeitpunkt aufhielten. Zwar gaben die Angeklagten die Taten zum Teil zu. Doch das Gericht wird noch klären müssen, wer in welchem Umfang an den Sprengungen tatsächlich beteiligt war.

So lief der Prozessauftakt:

Sieben Fahrkartenautomaten mit „Polenböller“ gesprengt: Vier Männer angeklagt

Von Alina Stillahn

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