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Hannover: Stadtkirchenverband öffnet Kitas zunächst – und schließt sie später

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19:25 10.02.2020
Wegen des Sturmtiefs „Sabine“ blieben die Kitas des Stadtkirchenverbandes am Montag geschlossen. Manche Eltern stellte das vor große Probleme. Quelle: Jens Büttner/dpa
Hannover

Eine Reihe von Eltern mit Kindern in den Kitas des Stadtkirchenverbandes hat das Sturmtief „Sabine“ am Montag vor massive Betreuungsprobleme gestellt. Sie brachten ihre Kinder morgens um 8 Uhr in die Kita – und mussten sie gegen 9.30 Uhr völlig überraschend wieder abholen. Das sei für manche Eltern „eine echte Zumutung“ gewesen, sagt Kristina Bedijs, Mitglied der Gesamtelternvertretung für die Kitas des Stadtkirchenverbandes. Es sei unbegreiflich, warum eine Schließung nicht bereits am Wochenende kommuniziert werden konnte.

So seien manche Eltern unvorbereitet gezwungen worden, sich den Tag frei zu nehmen. Dabei habe man beim besten Willen nicht von einer „gefährlichen Wetterlage“ sprechen können. Nach Angaben von Bedijs waren mindestens vier Kitas betroffen: der Kindergarten Groß-Buchholz, die Kita Kampstraße in Misburg, die Kindertagesstätte St. Petri in Kleefeld und das Kinderhaus St. Petri in Döhren.

Superintendent entschuldigt sich

Superintendent Karl-Ludwig Schmidt, Vorsitzender des Kindertagesstätten-Ausschusses des Stadtkirchenvorstandes, entschuldigte sich für den Vorfall. Die außergewöhnliche Wetterlage habe eine „besonders schnelle Form der Kommunikation mit den Leitern der Kindertagesstätten erforderlich gemacht“, sagte er gegenüber der HAZ. Man habe die grundsätzliche Entscheidung getroffen, die Kitas des Stadtkirchenverbandes am Montag zu schließen.

Dass in einigen Kitas Kinder, die bereits gebracht worden waren, wieder abgeholt werden mussten, tue ihm sehr leid. „Das werden wir für die Zukunft besser regeln“, sagte Schmidt. Die städtischen Kitas waren am Montag geöffnet. Die Kita-Träger könnten selbstständig über Schließungen entscheiden, sagte eine Stadtsprecherin.

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