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Aus der Stadt Welfen reagieren bestürzt auf Einbruch
Hannover Aus der Stadt Welfen reagieren bestürzt auf Einbruch
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00:22 16.09.2018
Entsetzen über die Tat: Ernst August Erbprinz von Hannover, der Hausherr der Marienburg. Quelle: Rainer Dröse
Hannover

Nach dem Einbruch auf der Marienburg hat sich das Welfenhaus schockiert über die Tat gezeigt. „Wir sind sehr bestürzt“, sagt Ernst August Prinz von Hannover, der Hausherr des neugotischen Schlosses in Pattensen. Man werde alles tun, um die Polizei bei der Aufklärung des Verbrechens zu unterstützen, erklärte er gegenüber der HAZ: „Wir hoffen, dass es gelingen wird, die gestohlenen historischen Objekte wiederzufinden.“

Nach Angaben der Polizei beläuft sich der entstandene Schaden auf mehrere Zehntausend Euro. „Die Diebe erbeuteten unter anderem rund ein Dutzend Vorderlader, Pistolen, Säbel, Medaillons, eine Skulpur und andere Gegenstände“, sagt Behördensprecherin Kathrin Pfeiffer. Bislang sei noch nicht näher bekannt, wie die Täter die große Beutemenge fortschaffen konnten. Weiterhin bitten die Ermittler unter Telefon (05041) 942 90 um Hinweise.

„In Deutschland gibt es einen großen Markt für historische Waffen“, sagt Kay Brüggemann vom Hamburger Antiquitätenhandel Weitze, der auf Militaria spezialisiert ist. Für einzelne Waffen würden Liebhaber je nach Qualität und Zustand mehrere Tausend Euro bezahlen. „Die Stücke von der Marienburg sind aber sicher so markant, dass sie in der Sammlerszene wiedererkannt werden“, sagt Brüggemann. Viel hänge davon ab, ob die Diebe die Waffen zufällig erbeutet oder gezielt entwendet hätten.

Für Besucher ist Schloss Marienburg trotz des Einbruchs weiterhin geöffnet. Derzeit ist dort unter anderem eine Ausstellung über Hannovers letztes Königspaar Georg V. und seine Frau Marie zu sehen.

Von Simon Benne und Peer Hellerling

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