Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Jugendliche schubsen Mädchen in Mittellandkanal: Eines kann nicht schwimmen
Hannover Aus der Stadt

Hannover: Zwei Mädchen in den Mittellandkanal geschubst – eins kann nicht schwimmen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:30 03.02.2020
Die beiden 14-Jährigen spielten am Ufer des Mittellandkanals, als sie plötzlich von hinten gepackt und ins Wasser geworfen wurden. Quelle: Alexander Körner (Symbolbild)
Hannover

Die Polizei Hannover ist auf der Suche nach drei jungen Männern, die zwei 14-jährige Mädchen absichtlich in den Mittellandkanal gestoßen haben sollen. Der Vorfall ereignete sich am Sonnabend im Stadtteil Groß-Buchholz. Besonders gefährlich: Eine der beiden Teenagerinnen kann nicht schwimmen, schaffte es aber noch gerade so zurück ans Ufer.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, spielten die beiden 14-Jährigen gegen 16 Uhr auf dem Spielplatz am Gimpelsteg. Als die beiden Teenagerinnen dann irgendwann zum unbefestigten Ufer des Mittellandkanals gegangen seien, „näherten sich wenig später unbemerkt die drei unbekannten Männer“, sagt Behördensprecher Mirco Nowak. „Sie packten die beiden und warfen sie in den Kanal.“

Mädchen retten sich mit vereinten Kräften

Eine der beiden 14-Jährigen ist nach Polizeiangaben Nichtschwimmerin, mit vereinten Kräften konnten sich die beiden Teenagerinnen aber zurück an Land retten. „Sie blieben unverletzt“, sagt Nowak. Von den Tätern fehlte zu dem Zeitpunkt aber bereits jede Spur. Beschreibungen der drei Männer gibt es nicht, „sie können von den Mädchen nur auf 17 Jahre geschätzt werden“.

Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen Unbekannt und bittet dringend um Zeugenhinweise. Das Kommissariat Misburg ist unter der Telefonnummer (0511) 109 35 17 erreichbar.

Alle aktuellen Polizeimeldungen

Die aktuellsten Polizeinachrichten aus Hannover lesen Sie hier in unserem Ticker.

Von Peer Hellerling

Die Polizei sucht drei jugendliche Räuber, die am Sonntag eine 17-Jährigen in Hannover-Oberricklingen überfallen wollten. Als der junge Mann aus einer Stadtbahn ausstieg, verfolgten ihn die Unbekannten und attackierten ihn auf offener Straße. Nur durch Zufall konnte das Opfer den Angreifern entkommen.

03.02.2020

Bessere Beratung, mehr Streetworker – und Heroin auf Rezept: Der frühere hannoversche Sozialdezernent Thomas Walter beschreibt in einem Buchbeitrag, wie Hannover in den Neunzigerjahren das Drogenproblem in den Griff bekommen hat.

03.02.2020

Nach einem schlimmen Fehler seines Vaters gerät Alexander Fitz auf die schiefe Bahn. Er wird drogensüchtig und kriminell, seine Familie flüchtet vor ihm. Als er ganz unten angekommen ist, erinnert sich der Spätaussiedler an seine Mutter – und wird ein anderer Mensch. Eine Geschichte mit einem guten Ende.

03.02.2020