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Aus der Stadt Mit Kopfhörern im Park: Das erwartet Sie beim Festival „Hannover hört hin“
Hannover Aus der Stadt

"Hannover hört hin“ 2021. Festival im Georgengarten vom 16. bis 18. Juli

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17:52 25.06.2021
Auf Decken können es sich die Festivalbesucher beim Picknick bequem machen.
Auf Decken können es sich die Festivalbesucher beim Picknick bequem machen. Quelle: Tim Schaarschmidt (Archiv)
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Hannover

Endlich wieder Konzerte, Lesungen und Festivalflair: Drei Tage lang gibt es im Juli – natürlich mit Sicherheitsabstand – im Georgengarten Musik, Talks und Kabarett. Beim Festival „Hannover hört hin“ treten vom 16. bis 18. Juli trotz Corona-Krise renommierte Künstler auf und zeigen Hörspielfans, was sie an Podcasts, Livehörspielen und Hintergrundgesprächen zu bieten haben. Entstanden ist das besondere Festival, bei dem die Besucher Kopfhörer tragen, im vergangenen Jahr – ganz im Zeichen von Corona. Nun präsentieren die HAZ und die Sparkasse Hannover das erfolgreiche und lieb gewonnene Hörspektakel zum zweiten Mal. Mit dabei sind unter anderem Rapper Spax, das Orchester im Treppenhaus mit einem Konzertexperiment, Spiegel-Bestseller-Autorin Svenja Gräfen, Hörspielproduzent Ivar Leon Menger („Ghostbox“, „Die drei ???“ und „Monster 1983“) sowie zahlreiche weitere Autoren und Künstler. Der Eintritt ist frei.

So sieht das Logo des Festivals „Hannover hört hin“ aus. Quelle: privat

Kostenlose Kopfhörer für Besucher

Ganz coronakonform setzen die Veranstalter mit „Hannover hört hin“ auf Kopfhörerkultur – und werden dabei von der Hörregion Hannover, den Königlichen Gärten Herrenhausen und der Exposive Mediengruppe unterstützt. Auf der10.000 Quadratmeter großen Wiese vor dem Wilhelm-Busch-Museum können Besucher Platz nehmen und mit kostenlosen, desinfizierten Kopfhörern dem Programm lauschen. „Mit der Premiere im vergangenen Jahr haben wir viel positive Resonanz erhalten“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hannover, Volker Alt. „Das Format hat das Publikum und uns so begeistert, dass wir diese wunderbare Veranstaltung auch gern in diesem Jahr fortsetzen und zugleich regionalen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bieten.“

„Das kulturelle Leben kehrt zurück“

Der Clou dabei: Um Menschenansammlungen beim Hörfestival zu vermeiden, gibt es keine große Bühne im Georgengarten. Die Kopfhörer senden stattdessen das Liveprogramm auch über weite Entfernungen – so können Zuhörerinnen und Zuhörer in sicheren Abständen auf der Wiese verweilen. Der frühe Teil des dreitägigen Festivals ist jeweils vor allem ein Angebot für die Kinder, danach geht es mit dem Programm für die Älteren weiter.

Sind auch bei „Hannover hört hin“ dabei: HAZ-Redakteur und „Lüttje Lage“-Autor Bernd Haase (von links), Kabarettistin Liese-Lotte Lübke und die hannoversche Jugendbuchautorin Karin Müller. Quelle: privat

Das läuft bei „Hannover hört hin“

Freitag, 16. Juli

16 Uhr Hörspiel von Spax und Schülern der Region

17 Uhr Konzert und Kabarett von Liese-Lotte Lübke

18.30 Uhr Konzert von Jakob Karl

20 Uhr „Macht Worte!“-Poetry Slam (mit Tanja Schwarz, Bernard Hoffmeister, Erik Leichter und Matti Linke)

21 Uhr Präsentation Hörstück vom Orchester im Treppenhaus mit Thomas Posth

Sonnabend, 17. Juli

14 Uhr Konzert und Hörspiel von Egon und die Treckerfahrer

15 Uhr Märchenerzählung mit Ulrike Haberer und Jens-Uwe Korte

16 Uhr Hörspiel „Eine Reise in dein Zimmer“ des Jungen Ensemble Stuttgart

16.30 Uhr „Lüttje Lage“-Lesung mit Simon Benne, Hans-Peter Wiechers, Susanna Bauch, Johanna Stein und Bernd Haase

18 Uhr moa shorts vom moa theater

18.30 Uhr Talk zu ASMR und dem perfekten Klang mit Malte Lahrmann

20 Uhr Konzert von Tilman Birr

21 Uhr Talk und Hörspiel mit Jochim-C. Redeker („Und auf Erden Stille“)

Sonntag, 18. Juli

14 Uhr Lesung für Kinder mit Karin Müller

15 Uhr Lesung mit Imre Grimm und Uwe Janssen

16 Uhr Lesung von Svenja Gräfen

17.30 Uhr Konzert von Marie Diot

18.30 Uhr Hörspiel-Talk mit Ivar Leon Menger und Thomas Kaestle

20 Uhr Konzert von Kögi

„Endlich kehrt das kulturelle Leben nach Hannover zurück – und wir freuen uns, dass wir dazu einen Beitrag leisten können“, sagt HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt. Bislang dürfen 250 Menschen gleichzeitig das Festival besuchen – sollten sich die Auflagen lockern, können sogar bis zu 1000 Menschen kostenlos bei „Hannover hört hin“ dabei sein.

Hörspiele für Kinder und Erwachsene

Wegen Corona wird es im Georgengarten allerdings keine gastronomischen Angebote geben. Besucher und Besucherinnen des Festivals können aber picknicken und sich selbst verpflegen. Die Veranstalter unterstützen das Publikum mit kostenlosen Picknickdecken – solange der Vorrat reicht. „,Hannover hört hin‘ passt perfekt in die Herrenhäuser Gärten: lauschen und genießen im Garten“, sagt Gartendirektor Ronald Clark.

Von Tomma Petersen