Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Hannover in Zahlen: So international sind wir
Hannover Aus der Stadt Hannover in Zahlen: So international sind wir
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:16 30.12.2018
Wie international lebt es sich in Hannovers Stadtteilen? In unserer Serie „Hannover in Zahlen“ haben wir die Antwort. Quelle: Thomas Söllner - stock.adobe.com
Anzeige
Hannover

Das Leben in Hannover ist bunt. Menschen mit den unterschiedlichsten Nationalitäten und Migrationshintergründen haben in der Landeshauptstadt eine Heimat gefunden. Das zeigt sich auch an einer beeindruckenden Zahl: In Hannover werden neben Deutsch rund 70 weitere Sprachen im Alltag gesprochen. Die am häufigsten gesprochene Sprache neben Deutsch ist Türkisch (4,4 Prozent aller Hannoveraner), gefolgt von Arabisch (3,3 Prozent), Polnisch (2,4 Prozent) und Persisch sowie Englisch (mit jeweils 1,3 Prozent).

Anzeige

Nicht in allen Stadtteilen folgt Türkisch auf Deutsch

So ist Türkisch in mehr als der Hälfte aller Stadtteile die am häufigsten gesprochene Alltagssprache der Migranten und ihrer Nachkommen. Die meisten Türkisch sprechenden Einwohner weisen die Stadtteile Stöcken. Linden-Nord, Vahrenwald, Vahrenheide, Nordstadt und Linden-Süd auf. In Waldheim, Kirchrode und Isernhagen-Süd sprechen die meisten Menschen nach Deutsch Persisch.

 

Kulturell bereichern die vielen Nationen die Stadt ungemein – und dennoch gibt es Stadtteile, die besonders viele oder nur sehr wenige Migranten in ihren Reihen zählen. In Mühlenberg beispielsweise haben 66,3 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Das ist der absolute Spitzenwert. Dazu zählen alle Deutschen mit zweiter Staatsbürgerschaft sowie Ausländer, die keinen deutschen Pass haben. Die wenigsten Menschen mit Migrationshintergrund leben derweil prozentual in Waldheim. Dort sind es gerade einmal 8,9 Prozent der Bevölkerung.

Großer Zuzug von Migranten seit 2012

In allen Stadtteilen Hannovers ist die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund seit 2012 stark angestiegen. Das liegt nicht zuletzt am Zuzug von Flüchtlingen, der vor allem in den vergangenen drei Jahren sehr groß war.

Weitere Teile der Serie „Hannover in Zahlen“

Hier finden Sie den ersten Teil „Hannover in Zahlen: So fahren wir Auto“.

Hier finden Sie den zweiten Teil „Hannover in Zahlen: So arbeiten wir“.

Hier finden Sie den vierten Teil „Hannover in Zahlen: So jung sind wir“.

Hier finden Sie den fünften Teil „Hannover in Zahlen: So lieben wir“.

Hier finden Sie den sechsten Teil „Hannover in Zahlen: So wohnen wir“.

Von Carina Bahl