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Aus der Stadt So sehr lieben die Fans ihre Helene
Hannover Aus der Stadt So sehr lieben die Fans ihre Helene
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00:20 20.07.2018
Helene Fischer Fans - die Ersten sprinten Richtung Bühne. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

Sie schlafen vor den Eingängen der Stadien, sie reisen Helene Fischer durch ganz Deutschland hinterher, und sie geben viel Geld für Konzerttickets aus, um ihrem Idol ganz nah zu sein. Am Dienstagmorgen sind die ersten Fans bereits ab sieben Uhr morgens am Eingang-Süd der HDI-Arena anzutreffen. Obwohl sie noch über zehn Stunden ausharren müssen, bis sie Helene Fischer im Konzert sehen können, ist die Stimmung fröhlich. Einige Fans haben selbstgemachten Sahnelikör dabei und feiern eine kleine Helene Fischer Warm-up Party. „Ich bin ein Helene-Ultra“, erklärt Jeromé aus Hannover und fügt an: „Wir sind alle Helene-Ultras.“

Die Helene-Ultras warten seit den frühen Morgenstunden

Nicht selten besuchen die überzeugte Helene-Fans, mehrere Konzerte der ein und derselben Tournee. Für Marvin (28) aus Frankfurt ist es bereits das achte Konzert der Stadion-Tournee 2018. „Ich reise zu allen 14 Konzerten von Helene“ sagt er, während er lässig in seinem Campingstuhl lehnt. Der Aufwand, den die Fans für den deutschen Superstar auf sich nehmen, schreckt die begeisterten Anhänger nicht ab. „Die Tour ist unser Sommerurlaub, wir sind 14 Tage lang durch ganz Deutschland unterwegs", sagt Luisa (29). Mit ihrem Bruder Ronny (29) ist sie seit dem Auftakt in Leipzig am 23. Juni, bei dem die Geschwister bereits ab vier Uhr in der früh am Stadion standen, bei der Tour dabei. Sie folgten der blonden Sängerin zum Konzert am 8. Juli und verbrachten dort die Nacht vor den Eingängen des Olympiastadions. In Hamburg waren sie sogar 35 Stunden am Stück bei beiden Konzerten dabei. Montagmorgen sind sie mit dem Zug aus Hamburg nach Hannover gekommen. Insgesamt geben die beiden rund 1000 Euro pro Person für ihre Fischer-Reise durch die Bundesrepublik aus.

Fans warten stundenlang auf ihr Idol Helene Fischer an der HDI Arena.

Auch bei den VIP-Eingängen müssen die Fans lange anstehen

Am Nord-Eingang steht Bianca (38) mit ihrem Bruder, die Geschwister sind aus Neustadt am Rübenberge in die City gekommen. „Ich habe die Tickets für meinen Bruder zum Geburtstag gekauft, ich wollte ihm etwas tolles bieten, er kann jedes Lied mitsingen.“ Die VIP-Tickets haben 180 Euro gekostet. Pro Karte gibt es eine Tüte mit Helene Fischer-Fanartikeln dazu. Mit dabei ist eine Tasse mit dem Konterfei der Sängerin, ein VIP-Schild zum Umhängen, und ein digitales Fotoalbum mit den Fotos der Tournee. Zudem haben die VIPs einen gesonderten Eingang zum sogenannten „Front of Stage“-Bereich. Stefanie, die mit den Geschwistern vor dem Eingang wartet ist enttäuscht, dass es für VIP’s keinen früheren Einlass gibt. „Und wir haben fast doppelt so viel bezahlt, als die anderen Fans. Das müsste geändert werden“, findet die 38-Jährige. Aber meckern wolle die Neustädterin trotzdem nicht, die Fanliebe zu Helene Fischer und die Freude hier sein zu können, machen die Kosten und die Strapazen des langen Wartens wieder wett. Die Geschwister Laura und Ronny aus Dresden reisen am Mittwoch weiter nach Frankfurt, dort gibt die Ausnahmekünstlerin am Freitag ein Konzert. „Ab Sonntag müssen wir sechs Wochen Pause machen", sagt Ronny. Denn dann macht Helene Fischer mal Urlaub.

 

Von Marleen Gaida

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