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Aus der Stadt Im „Bösen Wolf“ wird bald wieder thailändisch gekocht
Hannover Aus der Stadt

Im „Bösen Wolf“ wird bald wieder thailändisch gekocht

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16:12 10.02.2020
Wirt Jan und Claudia Verhagen. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Liebhaber der fernöstlichen Kochkunst können aufatmen: ab März werden im Lindener „Bösen Wolf“ wieder Thai-Gerichte angeboten. Wirt Jan Verhagen hat Nachfolger gefunden für die thailändischen Köchinnen, die im Dezember nach über 20 Jahren Arbeit zurück in ihre Heimat wollten. Und diese Nachfolger sind keine Neulinge in der Kult-Kneipe.

„Ein eigener Laden war schon immer mein Traum“, erklärt Kathariya Schacht, genannt Cat. Die 24-Jährige arbeitet schon seit fast zwei Jahren im bösen Wolf in der Heesestraße, bisher als Thekenkraft. Nun macht sie sich selbstständig und hofft von dem bisher guten Ruf der Küche im Wolf zu profitieren. Unterstützt wird sie von ihren Eltern, die sowohl mit der Selbstständigkeit, als auch thailändischer Küche schon Erfahrungen haben.

Thomas, Thomya und Kathariya „Cat“ Schacht. Quelle: Frank Wilde

Thomas Schacht, selbst gelernter Koch lernte seine spätere Ehefrau Thomya 1987 bei einem Urlaub auf Koh Samui kennen. Zwei Jahre später ging das Paar nach Deutschland. Im Barsinghäuser Ortsteil Egestorf führten die beiden über 10 Jahre lang einen thailändischen Imbiss. Heute ist Thomya Schacht Inhaberin eines Salons für thailändische Massagen, ihr Mann Thomas arbeitet als selbstständiger Innenausbauer. Diese Standbeine wollen beide auch vorerst behalten - auch wenn im März die Anstellung bei der Tochter ruft.

„Sie ist genau die Richtige“

Haben Freunde und Familie Cat direkt zugetraut, Chefin zu sein? „Alle waren zuversichtlich und stolz, dass ich meinen Traum in Angriff nehme“, erzählt Cat. Jan Verhagen, Inhaber des bösen Wolf sieht das genau so. „Ich habe Cat als sehr zuverlässige, loyale und kompetente Mitarbeiterin kennengelernt. Sie ist genau die Richtige für die Aufgabe.“

 

Ein Blick ins Innere des „Bösen Wolfs. Quelle: Florian Petrow

Die Speisekarte steht bereits, Cat möchte die Details aber noch nicht verraten. Klar macht sie aber: es werden rund 20 Gerichte angeboten und anders als zuvor wird sie sich auf die Küche Südthailands konzentrieren. Wichtige Rolle spielt in dieser vor allem Gemüse. Es wird also weniger fleischlastig als zuvor. Schärfe ist Cat ebenfalls wichtig: „Wir wollen nicht die europäische Version der Gerichte zubereiten, sondern die authentisch thailändische“.

„Es kam eine Vielfalt von Menschen, auch wegen des Essens“

„Die Thaiküche gehört einfach zum Wolf“ sagt Kneipier Jan Verhagen. Er kann den Wiedereinzug der thailändischen Kochkunst in sein Geschäft kaum erwarten. So wie ihm geht es wohl zahlreichen Gästen, die teils sogar aus dem Hannoveraner Umland anreisten, um in der Kultkneipe zu speisen. „Das thailändische Essen hat uns ein ganz anderes Klientel eingebracht als den anderen typischen Kneipen in Hannover. Es kommen nicht nur die Stammkunden, die Billard spielen, sondern eine Vielfalt von Menschen, auch wegen des Essens.“

Ab dem 3. März gibt es außer Montags täglich thailändische Küche, jeweils von 18 – 22.30 Uhr. Zuvor feiert der Wolf am 16. Februar sein 24-jähriges Bestehen mit Live-Musik der Hannoverschen Punkband „Three Chord Wonder“.

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