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Aus der Stadt FDP: Hanova sollte keine Schrottimmobilie kaufen
Hannover Aus der Stadt

Immobilienkauf im sozialen Brennpunkt: FDP: Hanova sollte keine Schrottimmobilie kaufen

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20:00 30.10.2019
In der Hochhaussiedlung am Canarisweg leben rund 2000 Menschen – darunter sind viele Migranten. Quelle: Manuel Behrens
Hannover

Der von der städtischen Immobiliengesellschaft Hanova geplante Kauf eines Wohnblocks im Mühlenberger Canarisweg stößt auf Kritik. Die FDP im Rat hält das Immobiliengeschäft für verfehlt. „Die Aufgabe von Hanova ist es, neuen Wohnraum zu schaffen, aber nicht, eine Schrottimmobilie zu erwerben“, sagt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Aus wirtschaftlichen Überlegungen und zum Schutz von Hanova werde er dem Kauf nicht zustimmen.

Sanierungsbedarf liegt bei 20 Millionen Euro

Tatsächlich wird der Sanierungsbedarf der Wohnblöcke im sozialen Brennpunkt auf etwa 20 Millionen Euro geschätzt. Der Kaufpreis beträgt nach Informationen der HAZ rund 17 Millionen Euro. Hanova baut derzeit rund 1000 Wohnungen gleichzeitig in der Stadt. Etwa 400 sollen noch in diesem Jahr fertig werden, 400 im kommenden Jahr.

Die SPD dürfte gegen den Immobiliendeal wenig einzuwenden haben. Schließlich hatte der inzwischen ausgeschiedene Oberbürgermeisterkandidat Marc Hansmann (SPD) im Gespräch mit der HAZ vorgeschlagen, dass Hanova die Wohnblöcke am Canarisweg kauft und saniert.

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Von Andreas Schinkel

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