Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Anklage gegen zwei Brüder nach tödlichem Messerangriff vor der Oper
Hannover Aus der Stadt

Innenstadt: Anklage nach tödlichem Messerangriff vor der Oper

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:49 15.05.2019
Die genauen Hintergründe der Tat werden wohl erst im Prozess geklärt werden können. Quelle: dpa
Hannover

Der tödliche Messerangriff Ende Februar an der Oper mit einem Toten beschäftigt in Kürze das Landgericht Hannover. Die Staatsanwaltschaft hat zwei 18 und 20 Jahre alte Brüder angeklagt. „Wir legen ihnen Totschlag und versuchten Totschlag in drei Fällen zur Last“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge der HAZ. Die Brüder sollen am Abend des 22. Februar im Streit ein Messer gezogen und damit auf einen 18-jährigen Afghanen eingestochen haben. Das Opfer erlitt unter anderem einen Lungendurchstich und verstarb später im Krankenhaus.

Täter und Opfer sollen im Vorfeld bereits Streit gehabt haben

Die Ermittlungen haben ergeben, dass es zwischen den Brüdern und dem späteren Opfer und dessen Begleitern bereits im Vorfeld Streit gegeben hatte. Die genauen Umstände wird möglicherweise erst der Prozess ans Licht bringen. Vor der Oper eskalierte die Situation dann. Neben dem tödlich verletzten Afghanen trugen bei dem Angriff auch drei Begleiter des jungen Mannes zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen davon.

Die Messerstecher flüchteten nach der Tat. Der 18-Jährige konnte kurz nach dem Angriff in Linden festgenommen werden. Sein Bruder stellte sich wenige Tage später in Bad Fallingbostel der Polizei. Verwirrung gibt es noch um die Herkunft der beiden. Zwar haben sie afghanische Pässe. Dennoch behaupten sie, im Iran geboren worden zu sein. Auch mit dieser Frage wird sich das Gericht auseinandersetzen müssen.

Auch Komplize der Brüder angeklagt

Neben den beiden Brüder muss sich noch ein weiterer 18-Jähriger in diesem Zusammenhang verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft legt dem jungen Mann Strafvereitelung zur Last und hat auch gegen ihn Anklage erhoben. Er soll die Tatwaffe an sich genommen und später versucht haben, sie im Bereich des Hauptbahnhofs verschwinden zu lassen.

Von Tobias Morchner

Bei einem Treffen haben sich Regionspräsident Hauke Jagau und die Bürgermeister auf Gespräche im Finanzstreit geeinigt. Es wurden Verhandlungskommissionen gebildet.

18.05.2019

28 Meter breit, sieben Meter hoch: Das größte Feinmosaik Deutschlands an der HDI-Arena, geschaffen von Eduard Bargheer, hat feuchte Fugen. Jetzt wird frisch gemörtelt.

18.05.2019

Die Stadt nimmt am kommenden Montag erstmals sogenannte Schlafampeln für Fußgänger in Betrieb. Dazu werden drei bestehende Anlagen im Bereich der Universität und des Georgengartens umgeschaltet.

18.05.2019