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Aus der Stadt „Jetzt weiß ich, was ich an Pop liebe“
Hannover Aus der Stadt

Interview mit Carly Rae Jepsen: "Jetzt weiß ich, was ich an Pop liebe"

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00:19 28.05.2019
Carly Rae Jepsen (rechts) trifft HAZ-Redakteurin Lisa Malecha vor dem Plaza-Auftritt zum Interview. Quelle: Lisa Malecha

Hallo Carly, bist du gut angekommen?

Ja, ich bin am Freitag aus Stockholm hierher geflogen. Wir sind dann auf die Suche nach einem Restaurant gegangen, konnten aber hier in der Nähe nichts finden. Deshalb ging es zurück ins Hotel, und dort haben wir Schnitzel gegessen. Das hat mir gut geschmeckt. Ich versuche überall, wo ich hinkomme, etwas Einheimisches zu essen.

Hattest du denn sonst schon Zeit, dich in der Stadt umzusehen?

Nein, leider nicht. Aber am Sonntag, wenn wir früh aufstehen, ist dafür Zeit – vor dem Flug nach Paris möchte ich noch einiges erkunden. In Frankreich freue ich mich vor allem auf die Macarons (französisches, oft schrill-buntes Baisergebäck; d. Red.) – mein Bauch leitet mir immer den Weg. Aber ja, hier soll es schöne Kirchen geben. Ich liebe es, mir diese Architektur anzusehen. Ich war auch in Köln im Dom, das war super – da hab ich sooo viel Bratwurst gegessen. Außerdem soll es ja wunderschöne Gärten geben. Mal sehen, was wir vor dem Flug alles schaffen.

In deinem Tourplan sind bisher noch keine Konzerte in Hannover vorgesehen? Haben deutsche Fans eine Chance, dich bald wieder live zu sehen?

Ja, auf jeden Fall. Ich würde mich gerne Klonen können, um überall zu sein, aber ich gebe mein Bestes. Auch wenn noch nicht alle Konzertdaten veröffentlicht sind, sieht es so aus, als würde ich noch den Rest des Jahres touren.

Vor sieben Jahren kam dein Durchbruch mit „Call Me Maybe“, was hat sich verändert?

Ich habe jetzt eine klarere Vorstellung davon, was ich für Musik machen möchte und was ich für ein Künstler bin. „Call Me Maybe“ war eine spaßige Zeit und meine eigene Einführung in den Pop. Aber jetzt weiß ich, was ich an Pop liebe und was ich machen möchte. Ich fordere mich heraus, als Schreiber mit Menschen zu kooperieren, die mich dazu bringen, mich weiterzuentwickeln. Ich muss nicht jedem Trend folgen sondern gucke, was ich mag und was authentisch ist. Ich hab vorher versucht, Achtziger-Musik wieder frisch zu machen, jetzt habe ich auch andere Stile ausprobiert und einfließen lassen.

Und ganz persönlich?

Ich weiß noch genau, wie ich vor dem Durchbruch in dem Café stand, in dem ich gearbeitet habe und mein Trinkgeld gezählt habe. Dabei habe ich gedacht: Vielleicht habe ich in acht Jahren so viel gespart, dass ich nach Amsterdam reisen kann. Meine Karriere ermöglicht es mir, viel zu reisen, und das liebe ich. Es ist natürlich anstrengend, aber es ist spannend.

Warum?

Eine große Herausforderung war für mich außerdem der Umzug nach LA, wo ich mittlerweile seit sieben Jahren lebe. Ich habe allein fünf Jahre gebraucht, um mir dort einen engen Freundeskreis aufzubauen. Jetzt fange langsam an, mich so zu fühlen, als hätte ich mir da ein Zuhause geschaffen. Die Falschheit und Oberflächlichkeit dieser Stadt war mir einfach fremd, darüber habe ich auch einen Song geschrieben – „LA Halluzination“.

Womit willst du die Fans in Hannover auf der Plaza-Bühne am meisten überraschen?

Mit meiner neuen Frisur. Und es ist das zweite Mal, das wir die neuen Songs präsentieren. Wir spielen auch einige B-Seiten-Songs, die noch nicht erschienen sind. Es gibt also ganz viel frisches Material. Ich hoffe, alle sind bereit dafür!

Von Lisa Malecha

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