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Aus der Stadt Diese 11 Geschichten haben die HAZ-Leser in diesem Jahr besonders bewegt
Hannover Aus der Stadt

Jahresrückblick 2020: Diese 11 Geschichten haben die HAZ-Leser in diesem Jahr besonders bewegt

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09:03 31.12.2020
Es gibt nur wenige Geschichten, die die HAZ-Leser in diesem Jahr ganz besonders bewegt haben. Hier haben wir sie noch einmal zusammengetragen. Quelle: HAZ
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Hannover

Es sind Geschichten von ungewöhnlichem Mut und Überwindung, aber auch von großem Leid und Trauer: In einem aufregenden Jahr wie diesem 2020 gibt es eine kleine Reihe von Geschichten aus der Region Hannover, die den Lesern ganz besonders ans Herz gegangen sind. Sie alle sind einzigartig – doch hier haben wie Sie zum Ausklang des Jahres noch einmal zusammengetragen:

Wohin mit Jim? Wie in Hannover ein Streit um einen Obdachlosen eskaliert

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Der Obdachlose Jim campiert an der Bödekerstraße in Hannover – und sorgt für Streit. Anwohner wollen, dass er verschwindet, weil er Schmutz, Gestank und Unrat verbreitet. Andere wollen ihm helfen, gerade weil er so extrem verwahrlost ist. Jim aber weigert sich. Was also soll man tun? Lesen Sie hier Jims Geschichte in voller Länge. (Foto: Franson)

Desmond wehrt sich gegen Rassismus

„Ich möchte einfach nur mit meinen Mitschülern spielen, ohne geschlagen oder als Affe bezeichnet zu werden“, sagt Desmond auf der Kundgebung von Black Lives Matter. Desmond ist erst acht Jahre alt und weiß schon viel von Rassismus in Kindergarten und Schule zu berichten. Es ist noch ein langer Kampf, doch an diesem Tag im Juni nimmt ein kleiner Junge seinen ganzen Mut zusammen, geht auf die Bühne und sagt: „Ich komme aus Ghana und ich trage meine Hautfarbe mit Stolz.“ (Foto: Wallmüller)

Zwei Millionen Euro für eine Spritze: Der Streit um das teuerste Medikament der Welt

Die Eltern des kleinen Luca (Bild links) haben vor Gericht erstritten, dass ihr Sohn das Mittel Zolgensma bekommt – es gilt als das teuerste Medikament der Welt. Doch damit ist ihr Kampf noch nicht zu Ende – womöglich muss die Familie die Kosten für die Spritze zurückzahlen: 2 Millionen Euro. Ähnlich ist der Fall des zweijährige Mustafa aus Hannover. Er leidet an einer schweren Muskelschwäche. Auch ihm könnte Zolgensma helfen. Die AOK Niedersachsen will die Kosten von zwei Millionen Euro tatsächlich übernehmen. Doch lange findet sich kein Arzt, der die Behandlung vornimmt. Lesen Sie hier die Geschichten über die Familie von Luca und die über Mustafa und seine Eltern. (Fotos: Reske/Franson/M)

Unerträgliches Schweigen: Warum ein Paar aus Hannover über das Tabuthema Fehlgeburten spricht

Fehlgeburten sind ein Tabuthema. Immer noch. Lotta Cordes und ihr Mann Stephan aus Hannover erzählen trotzdem davon. Denn für Betroffene wie sie ist oft gerade das Schweigen unerträglich. (Foto: Franson)

„Würde die Mauer noch stehen, wäre der ganze Abschaum nicht hier“

Vor fast 20 Jahren kam Marik aus Ägypten nach Hannover, seit vier Jahren arbeitet er für Volkswagen. Als er im Sommer ins VW-Werk Zwickau wechselt, beginnt der Alptraum seines Lebens. (Bild: Neele Bunjes)

Renate Richter (88) entflieht dem Corona-Blues mit einem Sprung aus 4000 Metern

Auch an ihr ist die Corona-Krise nicht spurlos vorbei gegangen. Immer wieder hatte die 88-jährige Renate Richter depressive Stimmungen. „Ich will das aber einfach nicht zulassen. Man muss das Leben spüren und vor allem leben, solange man noch da ist“, findet sie und verordnet sich einen Tandem-Sprung aus 4000 Metern Höhe. (Foto: Kutter)

Mika kann endlich „Danke“ sagen

„Es war mir ein tiefes Bedürfnis, Ihnen persönlich zu danken“, sagt Mika zu Irma Harmening. Für ihn ist im Oktober ein Wunsch in Erfüllung gegangen: Er konnte nach einem Artikel in der HAZ endlich die Ersthelferin treffen, die ihm bei einem schweren Motorradunfall im Juli Hilfe geleistet hatte. Der 17-Jährige hat mittlerweile eine Tischlerlehre begonnen und fährt auch wieder Motorrad – wie seine Helferin in ihrer Studienzeit übrigens auch. (Foto: Chadde)

Farah Demir bleibt und kämpft weiter gegen Corona

Mit nur zwei Jahren flüchtete Farah Demir nach Deutschland. Mittlerweile pflegt die 36-Jährige auf der Intensivstation Covid-19-Patei in der Medizinischen Hochschule Hannover – und sollte abgeschoben werden, weil sie keinen Pass vorlegen kann. Doch nicht nur Kolleginnen und Kollegen machten sich für sie stark, der Fall erhielt bald bundesweite Aufmerksamkeit. Nun steht fest: Farah Demir wird dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen und sich weiterhin für diejenigen einsetzen, die in dieser Pandemie mit dem Leben ringen. (Foto: Franson)

Das Heim, das Werk, die Toten und die traurige Stadt

Bettina Enßlen, Sprecherin der Diakonie Wolfsburg. Quelle: Strebe

Es ist die Zeit, in der die Coronakrise gerade erst beginnt – und an diesem Ort schlägt sie brutal zu. Im März und April sterben in einem Wolfsburger Altenheim 39 Menschen in nur 20 Tagen. HAZ-Reporter Bert Strebe besucht die Stadt und das Heim, und berichtet von Orten, an denen die Menschen besonders in der „ersten Welle“ leiden – aber die Hoffnung nicht aufgeben. (Foto: Strebe)

Wie Jasmin Mittag überzeugte Minimalistin wurde

Weniger kann mehr sein: Die Aktivistin Jasmin Mittag aus Hannover fand durch einen minimalistischen Lebensstil und den Verzicht auf Besitz zu mehr Sinn im Leben. (Foto: Franson)

Der Taxifahrer Atila Talu fährt einen Einbrecher zur Polizei

Der Mann auf der Rückbank seines Autos verhielt sich komisch. Da wurde dem Taxifahrer Atila Talu schnell klar: Er hat es mit einem Einbrecher zu tun. Den fährt er kurzerhand nicht zum gewünschten Ziel, sondern direkt zur Polizeiwache – und das ist nicht das erste Mal, dass der mutige Taxifahrer der Polizei zu Hilfe eilt. „Mir passiert wohl einmal pro Jahr eine solche Geschichte“, sagt der Taxifahrer. (Foto: Franson)

Von ams/mic/frs