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Aus der Stadt Diese Themen haben die HAZ-Leser 2021 am meisten diskutiert
Hannover Aus der Stadt

Jahresrückblick: Diese Themen haben die HAZ-Leser 2021 am meisten diskutiert

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12:51 30.12.2021
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der HAZ (Symbolbild).
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der HAZ (Symbolbild). Quelle: Reuters/Dado Ruvic / Montage: RND/kha
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Hannover

Im Jahr 2021 gab es viele bewegende Themen in Hannover und der Region. Und auch wenn sich im zweiten Jahr der Pandemie viele Debatten um Virusvarianten, Schutzmaßnahmen und Beschränkungen drehten, lösten auch andere unserer Beiträge breite Diskussionen in den sozialen Medien aus.

Als Jahresrückblick auf die wichtigsten Themen in der Region, haben wir fünf der meist diskutierten Artikel auf Facebook zusammengestellt.

Wölfe in der Region Hannover

Das Auftauchen von Wölfen und Wolfsrisse sorgen immer wieder für Diskussionen. Besonders viele Leserkommentare gab es zur Sichtung eines Tieres in der Leinemasch bei Seelze – eine Anwohnerin der Straße Am Steingrande hatte das Tier im April von ihrer Terrasse aus gesehen. Mutmaßlich war es ein Rüde, der auf Reviersuche war.

Bekommt Misburg einen Freizeitpark mit Badesee?

Seit 24 Jahren arbeitet die Stadt Hannover an einer Nachnutzung der Mergelgrube in Misburg, wo der Rohstoff für die Zementfabriken abgebaut worden war. Im März stellte die Stadt Pläne für ein 14.000 Quadratmeter großes Badeseeareal mit Strandzonen, Spielflächen und Liegewiesen, Parkplatz und Zugang zum benachbarten Naturschutzgebiet vor – zur Freude der Facebook-Kommentatoren.

Sollten Schottergärten verboten werden?

Vorgärten müssen begrünt sein, soweit sie nicht Auffahrt oder Weg sind – so schreibt es die Landesbauordnung vor. Die gerne als „Gärten des Grauens“ apostrophierten Vorgärten sind in Niedersachsen schon lange verboten, was bisher aber selten geahndet wurde. In Hannover kündigte die Stadt im Mai erste Kontrollen für den Herbst an – dazu hatten viele User eine Meinung.

Debatte über Ausgangssperren in der Region

Die Corona-Einschränkungen sind in diesem Jahr immer wieder ein Diskussionsthema gewesen. Besonders bei der nächtlichen Ausgangssperre im April ging es hoch her.

Weihnachtsmarktbetreiber wehren sich gegen Corona-Regeln

Auch beim Weihnachtsmarkt sorgten die Corona-Regeln Ende November für viele Kommentare: Die Standbetreiber sahen die 2G-plus-Regel als „finanziellen Todesstoß“ für ihre Buden.

Auch auf Instagram sind die HAZ-Leserinnen und -Leser aktiv unter unseren Postings. Beispielhaft wurden diese beiden Themen besonders heiß diskutiert.

Weiße Afro-Friseurin: Ist das kulturelle Aneignung?

Gesundheitsministerin Behrens warnt Ungeimpfte

Sollte es eine Klarnamenpflicht auf Facebook geben?

Darf Facebook alle Nutzerinnen und Nutzer verpflichten, ihr Profil unter dem echten Namen zu führen? Diese Frage erreichte Anfang Dezember den Bundesgerichtshof (BGH). Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe verhandeln die Fälle zweier Nutzer, die ihr Konto unter Pseudonym führen wollen.

In den Nutzungsbedingungen des Netzwerks heißt es unter dem Punkt „Wer Facebook nutzen kann“: „Wenn Personen hinter ihren Meinungen und Handlungen stehen, ist unsere Gemeinschaft sicherer und kann stärker zur Rechenschaft gezogen werden. Aus diesem Grund musst du Folgendes tun: Denselben Namen verwenden, den du auch im täglichen Leben verwendest.“ Es folgen weitere Plattform-Regeln.

Die beiden Kläger, ein Mann und eine Frau, hatten Fantasienamen benutzt. Facebook hatte sie zunächst vergeblich aufgefordert, ihren Namen zu ändern, und die Konten 2018 schließlich gesperrt.

Das Netzwerk setzt auf die Klarnamenpflicht, um die Hemmschwelle für Beleidigungen, Mobbing und Hassrede zu erhöhen. Die Nutzerinnen und Nutzer könnten so stärker in die Verantwortung genommen werden.

Wie moderieren wir auf Facebook und Instagram?

Hinweis in eigener Sache: Wir bemühen uns nach Leibeskräften, durch eine gezielte Moderation für hohe Standards in unseren Facebook-Kommentaren zu sorgen. Dabei löschen wir Beleidigungen, Hetze, Fake News und unsachliche Beiträge. Wenn einzelne Nutzerinnen und Nutzer absolut resistent gegen ein gewisses Niveau in der Debatte sind und offenbar zu gerne ihre Kinderstube vergessen, dann blockieren wir sie.

Dabei ist aber zu beachten, dass Facebook keinen „Filter“ für Kommentare anbietet: Alles, was Nutzerinnen und Nutzer schreiben, ist direkt online – ohne, dass es von uns geprüft werden kann. Wir arbeiten uns dann laufend durch die neuen Kommentare, können aber immer erst im Nachgang löschen, verbergen oder sperren.

Wenn Sie auf unserer Facebook-Seite etwas sehen, von dem Sie glauben, dass es gelöscht werden sollte, schreiben Sie uns auch gerne mit einer Privatnachricht an. Dann werden wir den entsprechenden Beitrag noch einmal gesondert sichten (gerne mit genauen Angaben, wie der Kommentar zu finden ist). Wir bitten um Verständnis, wenn manchmal nicht sofort eine Antwort kommt: Wir lesen uns täglich durch Tausende Kommentare, damit der Austausch in der Community so sachlich und konstruktiv wie möglich stattfinden kann.

Von RND/mrx/kha