Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Gewinnen beim Breakdance? „Nicht so wichtig“
Hannover Aus der Stadt Gewinnen beim Breakdance? „Nicht so wichtig“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 12.03.2019
Manche standen Kopf bei der Breakdance-Juniorbattle im Jugendzentrum Döhren. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover/Döhren

Laute Musik, Hip-Hop, so laut, dass Bässe Mauern und Fensterscheiben des Döhrener Jugendzentrums bis auf die Straße durchdringen. Eltern werden gebeten, die Ohren ihrer Kleinkinder mit Kopfhörern zu schützen. Auf der kleinen Tanzfläche, falls dieses Wort nicht zu altmodisch ist für die „20. Breakdance Juniorbattle“, drehen sich abwechselnd vier Jungs. Mal auf dem Rücken, mancher auf dem Kopf, immer schnell. Am Ende wählt die Jury einen Sieger, Mehmet Asci kommt aus seinem improvisierten Büro und verteilt Urkunden, einige Dutzend Zuschauer klatschen und johlen.

20. Breakdance Juniorbattle in Döhren

Asci ist Erzieher bei der Stadt Hannover, zuständig für Kinder- und Jugendarbeit mit Schwerpunkt Hip-Hop. „Juniorbattle“ ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Hip-Hop Community Hannover, gedacht für junge Tänzer aus Vereinen, Tanzschulen und Jugendeinrichtungen. Einmal im Jahr treffen sich die Breakdancer, regelmäßig seit der Expo 2000, als alles begann. Die Wettbewerbe heißen „3 vs 3 Team Battle“, „4 Corner Solo Battle“ und „7 To Smoke Solo Battle“, mit ohne Altersgrenze. Wer hier mitmacht, kommt nicht nur aus Hannover, sondern auch aus Braunschweig, Göttingen, Düsseldorf.

Weil das Motto in diesem Jahr „support the north - south Connection“ lautete, reisten junge Tänzer auch aus Freiburg und Biberach an, wie Asci erzählt. Der Wettbewerb dazu: die „Ultimate Breakin Youth Battle“, bei der zwei Tänzer in fünf Runden gegeneinander antraten. Aber siegen ist nicht alles an diesem Tag in Döhren. „Wer nicht gewinnt“, sagt Mehmet Asci, „auch nicht schlimm.“

Der Erzieher will nach einigen Jahren im Amt im nächsten Jahr eine neue Organisation auf die Beine stellen. Die Jugendlichen sollen dann zum ersten Mal selbst verantworten und abwickeln, wie sie sich ihre Battle vorstellen.

Von gum

Hunderte sind ins Siloah-Krankenhaus geströmt und haben mitgemacht – bei Tai Chi, Mentaltraining und Schachspiel. Besonders groß war der Andrang bei der Aktion „Hannover nimmt ab“ und der Überprüfung von Herz oder Blutzucker.

10.03.2019

In Oberricklingen und anderen westlichen Stadtteilen sollen Betreuungsangebote fusionieren, das hat die Stadt geplant. Das betrifft auch den Hort Munzeler Straße, der Grundschüler der Wilhelm-Busch-Schule betreut.

09.03.2019

An das Restaurant Mary’s im Luxushotel Kastens Hotel Luisenhof hatten wir hohe Erwartungen, die allerdings nur in zwei Punkten erfüllt werden konnten.

06.08.2019