Kommentar: Wie die Rathausaffäre den Service bei den Kita-Plätzen lähmt
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Aus der Stadt Kommentar: Wie die Rathausaffäre den Service bei den Kita-Plätzen lähmt
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Kommentar: Wie die Rathausaffäre den Service bei den Kita-Plätzen lähmt

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10:34 31.08.2019
Das Online-Anmeldeverfahren für Kitas läuft nicht – weil in der Stadtspitze niemand richtig durchgreift.
Das Online-Anmeldeverfahren für Kitas läuft nicht – weil in der Stadtspitze niemand richtig durchgreift. Quelle: Arne Dedert/dpa
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Hannover

Eigentlich müsste in Hannover das Hauptaugenmerk auf dem Bau weiterer Kitas liegen. Dass hier großer Mangel herrscht, ist lange bekannt. Wer nun aber – wie die Stadtverwaltung – schon hier nicht hinterherkommt, sollte Eltern zumindest den bestmöglichen Service bei der Suche bieten. Aber selbst bei dem Versuch, ein gut funktionierendes Online-Portal für die Kita-Anmeldung zeitnah auf die Beine zu stellen, scheitert die Stadt.

Die Situation ist erklärlich – aber nicht akzeptabel

Dass dies so ist, wundert nicht – angesichts der Zustände im Rathaus. Die Folgen der Rathausaffäre binden einfach noch zu viele Kräfte. Dezernentin Rita Maria Rzyski hat nicht nur ein vom inzwischen zurückgetretenen OB Stefan Schostok deutlich vergrößertes Bildungsdezernat unter sich. Sie muss sich auch noch um andere Bereiche kümmern, mal als Kultur-, dann als Personaldezernentin. Dass in ihrem eigentlichen Bereich, Familie und Bildung, so manche Dinge liegen bleiben, mag erklärlich sein. Akzeptabel ist es nicht. Es zeigt, wie dringend diese Verwaltung endlich wieder geordnete Verhältnisse braucht.

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