Kommentar zum Gewerbegebiet Brink-Hafen: Zur Stadt gehört dichtere Bebauung 
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Aus der Stadt Kommentar zum Gewerbegebiet Brink-Hafen: Zur Stadt gehört eine dichtere Bebauung
Hannover Aus der Stadt

Kommentar zum Gewerbegebiet Brink-Hafen: Zur Stadt gehört dichtere Bebauung 

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14:36 18.11.2020
Hoch hinaus: An der Schulenburger Landstraße entsteht ein Studentenwohnheim mit 13 Stockwerken. Quelle: Büro Max Dudler
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Hochhäuser sind in Hannover offenbar wieder gefragt. An der Schulenburger Landstraße wächst ein Gebäude mit 13 Stockwerken empor. Wenn alles klappt wie geplant, werden dort im nächsten Jahr Studierende einziehen und der eine oder die andere Alleinstehende. Der vorherige Stadtbaurat Uwe Bodemann nannte den Bau eine „Landmarke“, ein markantes Signal zwischen Gewerbegebiet und innerer Stadt mit Wohnbebauung. Das Hochhaus wird nach langer Zeit das erste Wohngebäude in dieser Höhe in der Stadt sein.

Nun bereitet die Stadtplanung in Hannover das nächste Ausrufezeichen vor. An der Vahrenwalder Straße wollen die Planer mit der Änderung eines Bebauungsplans den Weg freimachen für ein Hochhaus mit 15 Geschossen. In diesem Fall werden wohl Büromenschen einen weiten Blick bekommen.

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Die Stadt wird damit ein wenig urbaner. Hannover, das oft gar nicht allzu hoch hinaus will, wächst (immer in Maßen) in die Höhe. Angesichts des großen Bedarfs an Wohnungen und auch Gewerbeimmobilien erscheint der Weg richtig. Statt mit vielen relativ niedrigen Neubauten weitere Grünflächen zuzupflastern, bietet sich die Verdichtung des städtischen Raums an. Das trifft auf das gesamte neue Gewerbegebiet Brink-Hafen zu, das die Stadtverwaltung vorbereitet, denn dort sind viele Flächen bereits versiegelt. Zugleich verschiebt sich die Ausrichtung der Betriebe: Der Wandel von Industrie zu Gewerbe und Büros geht weiter.

Von Bärbel Hilbig