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Aus der Stadt Klinik Lehrte: Region macht Druck aufs Land
Hannover Aus der Stadt Klinik Lehrte: Region macht Druck aufs Land
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00:20 22.12.2018
Das Lehrter Krankenhaus soll nach dem Willen der Großen Koalition in der Regionsversammlung aufgewertet werden. Quelle: Oliver Kühn
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Hannover

Die Große Koalition in der Region macht das drohende Aus für das Krankenhaus in Lehrte jetzt zum Thema für die Große Koalition auf Landesebene. In einer am Mittwoch versandten gemeinsamen Pressemitteilung fordern die Fraktionsvorsitzenden Silke Gardlo (SPD) und Bernward Schlossarek (CDU) die Landesregierung auf, die Groko in der Region zu unterstützen, damit das Krankenhaus Lehrte erhalten bleibt. „Dazu ist es unausweichlich, dass die derzeitige Blockadehaltung des Sozialministeriums aufgegeben wird“, sagt Schlossarek. Denn das Regionsklinikum benötige Freiraum für die Entwicklung des Lehrter Krankenhauses.

Wie berichtet, befürwortet der Krankenhausplanungsausschuss zwar einen Krankenhausneubau für Großburgwedel. Eine Aufwertung des Lehrter Krankenhauses durch die Verlegung der Geriatriebetten von Langenhagen nach Lehrte lehnt das Gremium allerdings ab. Stattdessen sollen die Geriatriebetten im neuen Burgwedeler Krankenhaus entstehen.

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Der Neubau der Geriatrie in Lehrte sollte zeitnah geplant und realisiert werden, damit deutlich werde, dass der Klinikstandort Lehrte eine Zukunft habe, schreiben Gardlo und Schlossarek. Die Region werde die nötigen Kosten für einen Anbau in Lehrte übernehmen, betonen sie. Die Kosten für den Bau der Geriatrie werden nach Angaben von Schlossarek vom Klinikum auf 15 Millionen Euro beziffert.

Von Mathias Klein

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