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Krebsforschung: José-Carreras-Preis geht an Leukämieforscher in Hannover

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19:30 24.01.2020
Die Professoren Felicitas Thol und Michael Heuser haben eine Methode entwickelt, mit der sich ein Rückfall nach einer Leukämieerkrankung früher erkennen und damit besser behandeln lässt. Quelle: José-Carreras-Leukämie-Stiftung
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Hannover

Hohe Auszeichnung für zwei Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover: Die beiden Professoren Felicitas Thol und Michael Heuser bekommen den José-Carreras-Best-Paper-Award. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro für ihre weitere Forschung verbunden.

Die Mediziner haben eine Methode entwickelt, mit der sich ein Rückfall bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) wesentlich besser erkennen lässt. Damit können diese Hochrisikopatienten schneller erkannt und behandelt werden. Beide Forscher verfolgen das Ziel, ihre Sequenzierungstechnologie in der Routinebehandlung von AML-Patienten einzuführen.

„Meilenstein in der Behandlung“

Die Arbeit von Felicitas Thol und Michael Heuser sei „ein Meilenstein in der Behandlung von Patienten“ sagt Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José-Carreras-Leukämie-Stiftung. Der Operntenor war selbst 1987 an Leukämie erkrankt und gründete nach seiner Heilung die Stiftung, die zahlreiche Projekte zur Erforschung und Behandlung von Leukämie unterstützt.

Den José-Carreras-Best-Paper-Award verleiht die Stiftung seit 2016 an Forscher, die eine besonders vielversprechende wissenschaftliche Arbeit über Leukämie oder eine andere bösartige Blut- oder Knochenmarkerkrankung veröffentlicht haben.

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