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Aus der Stadt In diesen Stadtteilen gibt es die meisten Körperverletzungen
Hannover Aus der Stadt In diesen Stadtteilen gibt es die meisten Körperverletzungen
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17:43 07.11.2018
Wo gab es 2017 die meisten Körperverletzungen in Hannover? Die Polizei hat jetzt erstmals konkrete Zahlen zu den einzelnen Stadtteilen herausgegeben. Quelle: Symbolbild (dpa)
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Hannover

  Die Polizeidirektion Hannover hat am Mittwoch gemeinsam mit der Stadt erstmals in ihrer Geschichte eine Kriminalstatistik für alle 51 Stadtteile veröffentlicht. Aufbereitet hat die Polizei für 2017 ausschließlich Delikte, die im öffentlichen Raum passiert sind, die also Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Bürger vor Ort haben – so zum Beispiel Körperverletzungen.

Viele Fälle auch in Misburg-Nord und Bemerode

Obwohl es die meisten Körperverletzungen 2017 im Stadtteil Mitte (1949 Fälle) gab, ist dies kein Delikt, das sich im Zentrum Hannovers konzentriert. Im Ranking der Stadtteile liegen auch Stöcken (138 Fälle), Misburg-Nord (194 Fälle) und Bemerode (168 Fälle) in der Kriminalstatistik weit vorn. Besonders wenige Körperverletzungen gab es 2017 in den Stadtteilen Isernhagen-Süd (7 Fälle), Wülferode (4 Fälle) sowie Waldheim (5 Fälle).

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Statistisch "verzerrt" sind die Zahlen für die Südstadt. Denn hier wirkt sich das Maschseefest auf die Statistik aus: Während der drei Wochen kommt es im Stadtteil zu Körperverletzungen im mittleren, zweistelligen Bereich.

Grafik: Körperverletzungen in den Stadtteilen

Hinweis zur Karte: Je dunkler die Farbe, desto mehr Straftaten im jeweiligen Stadtteil.

Grafik: Entwicklung der Körperverletzungen

Hinweis zur Grafik: Wählen Sie im Menü über der Grafik Ihren Stadtteil aus und sehen Sie, wie die Zahl der Körperverletzungen sich in den vergangenen Jahren verändert hat.

Seit 2012 werden die Kriminaldaten systematisch auf allen Polizeidienststellen in Hannover erfasst. Die neuen Statistiken sollen die Polizeiarbeit transparenter machen und gleichzeitig verhindern, dass einzelne Stadtteile stigmatisiert werden.

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Von Peer Hellerling und Tobias Morchner

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