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Aus der Stadt Krücke gegen Bus geschleudert: Polizei Hannover ermittelt gegen 35-Jährigen
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Krücke gegen Bus geschleudert: Polizei Hannover ermittelt gegen 35-Jährigen

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15:35 27.11.2019
Der 35-Jährige soll eine Krücke auf einen Üstra-Bus geworfen haben. Die Gründe sind unklar. Quelle: Jan Philipp Eberstein (Symbolbild)
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Hannover

Der 27 Jahre alte Fahrer eines Üstra-Busses hat am Dienstag in Hannover eine Vollbremsung machen müssen, weil nahe dem Hauptbahnhof eine Gehhilfe gegen die Frontscheibe des Fahrzeugs geschleudert worden war. Durch das Bremsmanöver stürzte eine Passagierin und zog sich Verletzungen zu. Die Polizei ermittelt inzwischen gegen einen 35-jährigen Mann und sucht Zeugen.

Krücke fliegt gegen Frontscheibe

Der Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr auf der Fernroder Straße in der Unterführung in Richtung Berliner Allee. Laut Polizeisprecher André Puiu war der Bus der Linie 134 nicht allzu schnell unterwegs, mehrere Radfahrer fuhren in der Nähe. „Plötzlich hörte der Fahrer einen lauten Knall, als die Krücke gegen die Frontscheibe flog“, sagt der Behördensprecher.

Der 27-Jährige bremste sofort scharf ab, dadurch stürzte eine 64-jährige Frau und zog sich leichte Verletzungen zu. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckte der Busfahrer die Gehhilfe unter dem Fahrzeug.„Eine Person konnte er jedoch nirgendwo entdecken“, sagt Puiu.

Angehöriger der Drogenszene

Die weiteren Ermittlungen führten die Polizei zu einem 35-Jährigen, der nach HAZ-Informationen Teil der Drogenszene rund um den Hauptbahnhof ist. Er soll die Krücke geworfen haben, die Gründe sind allerdings unklar. Gegen ihn wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Darüber hinaus bittet die Polizei Zeugen – insbesondere die Radfahrer – sich unter Telefon (0511) 109 18 88 zu melden.

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Von Peer Hellerling

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