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Aus der Stadt Pop-Art-Grafik von Della schmückt jetzt das Clementinenhaus
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Kunst im Krankenhaus in der List: Pop-Art-Grafik von Della schmückt jetzt das Clementinenhaus 

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14:40 26.10.2019
Künstler Della hat dem Clementinenhaus ein Kunstwerk gestiftet. Quelle: Tabea Sperl
List

Begeistert mustert Felix Stawars das neue Wandbild im Lister Clementinenhaus. Er ist zur Einweihung gekommen – als Mitglied des Fördervereins Clemi-Freunde, erster Spender und ehemaliger Patient. „Ich wohne in der List, war oft Patient hier und habe immer die besten Erfahrungen gemacht, medizinisch, aber auch menschlich. Es macht Freude, so ein buntes Kunstwerk hier im Krankenhaus zu unterstützen.“

Kunstwerk ist größer als drei Quadratmeter

Mehr als drei Quadratmeter misst die Grafik des hannoverschen Künstlers Della. Sie bildet neben dem Altbau des Clementinenhauses Blumen, Bienen und Symbole der Rotkreuzbewegung ab – Pop-Art-typisch natürlich in knallbunt. Besonderheit des Projektes sind 140 Kacheln aus Plexiglas mit Namen von Unterstützern und der symbolischen Darstellung des Werts jeder einzelnen Spende. Dabei steht pro 100-Euro-Spende ein Herz. Einige Unterstützer sind schon Teil der Grafik, sie alle bekamen als Gegenleistung eine von Della gestaltete Kachel zurück.

Dieser hatte in den Jahren zuvor bereits poppige Trinkbecher für das Krankenhaus entworfen sowie ein buntes Klinikbett gestaltet, das ebenfalls im Eingangsbereich an der Lützerodestraße steht –allesamt Charity-Projekte. „Ich wünsche mir statt weißen Wänden mehr positive Ausstrahlung für das Clementinenhaus. Im Krankenhaus verweilt man normalerweise nicht gern allzu lang, die Farben und Symbole im Bild sollen den Aufenthalt angenehmer machen“, sagt der Künstler. Gleichzeitig freut er sich, Unterstützern, die sich beim Krankenhaus bedanken wollen, eine Fläche zu geben.

„Wir haben noch viele weiße Wände“

Klinik-Geschäftsführerin Birgit Huber zeigt sich enthusiastisch: „Kunst soll gesehen werden und auffällig sein.“ Sie begeistert sich vor allem für das symbolische Herzstethoskop im Zentrum des Bildes. Für die Zukunft können sich beide Seiten weitere Kooperationen vorstellen. Huber schmunzelt: „Wir haben noch viele weiße Wände hier im Clementinenhaus.“

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Von Tabea Sperl

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