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Aus der Stadt Kurzarbeitergeld: Arbeitsamt Hannover warnt vor Betrüger-E-Mails
Hannover Aus der Stadt

Kurzarbeitergeld: Arbeitsamt Hannover warnt vor Betrüger-Mails

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18:00 02.04.2020
Die Agentur für Arbeit warnt ausdrücklich vor den betrügerischen Mails. Kurzarbeitergeld müsse von den Firmen selbst beantragt werden, die Behörde schreibe niemanden an. Quelle: Jens Büttner/dpa
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Hannover

Betrüger wollen offenbar über gefälschte Arbeitsamt-E-Mails an die Daten von Betrieben kommen, die in der Coronakrise über Kurzarbeit nachdenken. Wie die Agentur in Hannover mitteilt, werden derzeit bundesweit zahlreiche solcher Phishing-Nachrichten verschickt. Diese sollten keinesfalls geöffnet werden, die Behörde versende keine Aufforderungen zum Antragstellen per E-Mail.

Laut Agentur für Arbeit stammen die Nachrichten von der erfundenen Adresse „kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de“. Die angeschriebenen Arbeitgeber sollen unter anderem Angaben zur eigenen Person, zum Unternehmen und zur Mitarbeiterzahl machen. Nur so würden die Firmen Kurzarbeitergeld erhalten. Ein einfaches Merkmal, um die gefälschten Mails zu erkennen: Im Absender ist laut Arbeitsagentur keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

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Phishing-E-Mail umgehend löschen

„Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen“, rät die Agentur für Arbeit daher. Auch wenn alles täuschend echt aussehe, sei sie nicht der Absender dieser Nachrichten. Und schon gar nicht fordere die Behörde Unternehmen per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen. Im Gegenteil: Es könne sogar bloß vom Arbeitgeber selbst über eine sogenannte Anzeige zum Arbeitsausfall erfolgen – dies ist telefonisch oder online möglich.

Alle weiteren Informationen dazu bietet die Bundesagentur für Arbeit über die zentrale Gratis-Hotline 0800/455 55 20. Entsprechende Vordrucke zum Beantragen des Kurzarbeitergeldes und weitere Informationen gibt es zudem auf einer entsprechenden Webseite der Bundesagentur.

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Von Peer Hellerling