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Aus der Stadt Wasserleiche aus der Leine ist identifiziert
Hannover Aus der Stadt Wasserleiche aus der Leine ist identifiziert
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18:45 07.04.2019
Paddler hatten den leblosen Körper am Sonnabend am Ufer der Leine bei Grasdorf entdeckt. Quelle: Feuerwehr Laatzen
Grasdorf

Die Wasserleiche eines Mannes haben Laatzener Feuerwehrleute und die Polizei am Sonnabendnachmittag aus der Leine geborgen. Sie wurde anschließend identifiziert. Bei dem von Paddlern in Laatzen-Grasdorf entdeckten Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 56-jährigen aus Hannover-Seelhorst, der seit dem 11. März als vermisst galt.

Nach dem Mann wurde öffentlich mit einem Foto gesucht und hatten Polizei und Feuerwehr schon einmal am 21. März mit Hubschrauber, Booten und Hunden in Laatzen gesucht. Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass der 56-Jährige Suizid begangen hat. Die Feuerwehr äußerte sich nach dem fast eineinhalbstündigen Bergungseinsatz in Grasdorf außerdem betrübt und irritiert über die große Anzahl distanzloser Gaffer.

Schaulustige ignorieren Polizeiabsperrung

Etliche Radfahrer, Fußgänger und Jogger hätten die an der Leinebrücke beim Nabu sowie auf dem Deichweg aufgespannten Flatterbänder mit dem Hinweis „Polizeiabsperrung“ einfach ignoriert und hochgehoben, um bis zur Einsatzstelle zu kommen, erklärte Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Vielfach habe erst die massive Ansprachen von Polizisten Wirkung gezeigt. Ein Mann habe ihm als Grund für das Eindringen in den Sperrbereich erklären wollen, da keine Umleitungsschilder aufgestellt worden seien, habe er schauen wollen, was los ist, berichtet Senft: „Traurig, traurig – Es reicht nicht mehr aus, Hinweise anzubringen, sondern man inzwischen auch noch Leute danebenstellen.“

Die Leiche hatten Kanufahrer am Sonnabend in der Leine entdeckt: zwei Meter vom Ufer entfernt und auf Höhe des Sportplatzes von Germania Grasdorf, wo gerade ein Fußballspiel ausgetragen wurde. Zahlreiche Schaulustige verfolgten von dort den Polizei- und Feuerwehreinsatz. Der Leichnam wurde schließlich zu dem Bootsanleger nahe der Leinebrücke beim Nabu transportiert und geborgen. 15 ehrenamtliche Feuerwehrleute und etwa ein halbes Dutzend Polizisten waren an dem Einsatz beteiligt.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

(Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 - 111 0 111 (ev.)

0800 - 111 0 222 (rk.)

0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

Email: unter www.telefonseelsorge.de

Von akö, tm

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