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Lichtkunstfestival Hannover: Team von „Hannover leuchtet“ beginnt mit kleinen Illuminationen

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11:00 15.07.2019
Felix Reinhold (li.) und Ferdinand Münder nutzen für das Lichtkunstfestival „Hannover leuchtet“ auch alte Opernprojektoren, die wie Diaprojektoren arbeiten. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Die Vorbereitungen für die zweite Ausgabe des Lichtkunstspektakels „Hannover leuchtet“ laufen auf Hochtouren. Mehr als 120.000 Besucher kamen zur Premiere. Die ersten Pläne für dieses Jahr sind längst veröffentlicht. Nun wollen die Organisatoren Felix Reinhold und Ferdinand Münder vom 6. bis 10. November nachlegen. „Die Erwartungen sind hoch. Wir sind aber sicher, dass wir an einigen Punkten die Illumination noch verbessern können“, sagt Reinhold.

Organisatoren setzen auf Überraschungseffekt

Schon jetzt wollen sie mit kleinen Lichtinstallationen Lust aufs Festival machen. „In jeder Woche wird es in den nächsten Wochen Illuminationen geben“, sagt Reinhold. Die genauen Orte möchte er nicht verraten. „Wir setzen auf Überraschungseffekte und wollen die Hannoveraner später über die Orte abstimmen lassen, die wir illuminieren sollen. Wir wollen die Stadt einfach bunter machen.“

Felix Reinhold (li.) und Ferdinand Münder testen in Garbsen erste Videoprojektionen für das Festival „Hannover leuchtet“. Quelle: Tim Schaarschmidt

Tour zu den verschiedenen Illuminationen wird verbessert

Interaktion ist einer der wichtigen Säulen des Festivals. Besucher sollen während des Festivals Lichteffekte verändern können. Insgesamt sind Illuminationen am Hauptbahnhof, Kröpcke, an der Oper, in der Aegiedienkirche, am Landesmuseum, auf dem Maschsee und am Maschteich, im Bereich der künftigen Leinewelle, an der Stadtmauer und an der Marktkirche geplant. „Wir möchten den Tourengedanken weiter entwickeln und die Wegführung verbessern“, sagt Münder. Die ersten Gespräche mit Künstlern dazu laufen derzeit. Gerade war Künstler Ingo Dietzel in Hannover. Dietzel brachte das „Hannover leuchtet“-Team auf die Idee, mit alten Opernprojektoren zu arbeiten. Zusammen mit rollbaren Paletten, Gabelstaplerbatterien und Spannungswandlern werden die Projektoren derzeit für geräuscharme Lichtkunsteinsätze vorbereitet.

Förderverein soll bei der Finanzierung helfen

Das Lichtfest wird auch 2019 für die Besucher kostenlos sein. Finanziert wird es über Sponsoren, die sich noch sehr gern bei den Veranstaltern melden können. Zusätzlich hat das Team einen Förderverein gegründet. Mit Beiträgen von 96 Euro für Privatpersonen bis 600 Euro im Jahr für Unternehmen soll so die Lichtkultur gefördert werden. „Der Nutznießer des Festes sind die Bewohner selbst. Daher möchten wir es möglich machen, dass sie sich einbringen können und Teil des Festes werden“, sagt Reinhold. Das Ergebnis ist dann vom 6. bis 10. November erlebbar.

Die schönsten Bilder von „Hannover leuchtet“ 2018 gibt es hier.

Von Jan Sedelies

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