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Aus der Stadt Limmerstraße: Streit in Restaurant endet mit Messerangriff
Hannover Aus der Stadt

Limmerstraße: Streit in Restaurant endet mit Messerangriff

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13:38 15.09.2019
Der Streit verlagerte sich von dem Lokal zur Stephanusstraße, wo anschließend der Messerangriff erfolgte. Quelle: dpa
Hannover

Die Polizei ermittelt nach einem Messerangriff am frühen Sonntagmorgen gegen zwei Männer wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen, gefährlichen Körperverletzung. Bei einem der Verdächtigen handelt es sich um einen Kellner eines Restaurants an der Limmerstraße in Hannover-Linden. Er soll, gemeinsam mit einem Bekannten, nach einem Streit mit einem Gast seinem Kontrahenten einen Messerstich versetzt haben.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist unklar

Die Polizei war um kurz vor 2 Uhr nach Linden gerufen worden. Das spätere Opfer war auf der Limmerstraße mit zwei 27 und 32 Jahre alten Begleitern unterwegs. Ersten Ermittlungen zufolge sollen sie zuvor in einem nahe gelegenen Restaurant gewesen sein. Dort soll der 38-Jährige Streit mit einem Kellner gehabt haben. Die Gründe dafür sind bislang unklar. Nachdem der Gast das Lokal verlassen hatte, soll der Kellner gemeinsam mit zwei Bekannten den Mann verfolgt haben.

Opfer schwebt nicht in Lebensgefahr

An der Stephanusstraße sollen der Kellner und seine Begleiter die anderen drei Männer eingeholt haben. Es soll erneut zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Zunächst trennten sich die beiden Parteien wieder. Anschließend soll der 38-Jährige aus bislang unbekannten Gründen wieder kehrtgemacht haben und den Kellner und seine Begleiter noch einmal verbal angegangen sein. Daraus entwickelte sich eine Schlägerei. Die beiden Begleiter des 38-Jährigen kamen ihrem Bekannten zu Hilfe. Der 32-Jährige erhielt einen Faustschlag ins Gesicht. Der 38-Jährige trug bei dem Streit eine Stichverletzung davon. Sein Zustand ist inzwischen stabil.

Hinweise auf den Tatverdächtigen sind konkret

Die mutmaßlichen Täter flüchteten. „Wir haben relativ konkrete Hinweise auf die Tatverdächtigen, deshalb gibt es keinen Zeugenaufruf“, sagt Polizeisprecher André Puiu. In den kommenden Tagen sollen alle Beteiligten an dem Vorfall befragt werden. Insbesondere von dem Opfer, das bislang noch nicht vernehmungsfähig war, erhoffen sich die Beamten neue Erkenntnisse zu dem Angriff.

Von Tobias Morchner

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